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Remaclus-Schrein, 13. Jahrhundert, in der Kirche Saint-Remacle in Stablo - dem
heutigen Stavelot
-, hier während der Renovierung 1952/53 
Remaclus wurde 625 Benediktinermönch in Luxeuil - dem heutigen Luxeuil-les-Bains - und 632 der erste Abt des von ihm mitbegründeten Klosters Solignac. In den Ardennen war er 647 / 648 als Glaubensbote unter der noch heidnischen Bevölkerung tätig. Mit König Sigibert III. gründete er die Klöster Malmedy und Stablo - das heutige Stavelot -, die er ab 650 auch als Abt leitete. Er sei zudem auch zum Bischof von Maastricht ernannt worden, verzichtete aber auf dieses Amt, um sich ganz seinen Gründungen zu widmen.
Die Legende erzählt, dass die Mönche Schutz suchten bei Remaclus vor den in Rudeln aus den Ardennenwäldern kommenden Wölfen, die die Klöster umschwärmeten; Remaclus ermahnte sie, ihre klösterlichen Pflichten so zu erfüllen, dass die Anschläge des bösen Feindes erfolglos würden und damit auch die Furcht vor den Wölfen verschwände.
Poppo von Stablo ließ 1042 Remaclus' Gebeine erheben.
Patron
der Ardennen;
gegen Unfruchtbarkeit der Frauen
Biographisch-Bibliographisches Kirchenlexikon
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