Gedenktag katholisch: 22. April
Name bedeutet: der vor dem Wolf Schützende (althochdt.)
Der Sohn aus einer niederrheinischen Adelsfamilie erhielt seine Ausbildung an der Domschule in Köln unter Erzbischof Heribert und wirkte dann dort als Lehrer. In Trier trat Wolfhelm 1036 ins Reformkloster St. Maximin und den Benediktinerorden ein. Später wirkte er am Kloster in Gladbach, dem heutigen Mönchengladbach, das seinem Onkel, Abt Heinrich von St. Pantaleon zu Köln, unterstellt war. 1065 wurde er der dritte Abt in Brauweiler. Wolfhelm verfasste theologische Schriften, so im Abendmahlsstreit gegen Berengar von Tours, der die Transsubstantiationlehre in Frage stelllte und er setzte sich mit Nachdruck für Kirchenbauten und die Klostergüter ein, besonders das zwischen seinem Kloster und dem Kölner Erzbistum umstrittene große Gut Klotten an der Mosel; es gelang ihm, dieses Erbe von Königin Richeza für sein Kloster zu sichern. Schon zu Lebzeitzen wurden zahlreiche Wunder mit seiner Person verbunden.
Um 1115 verfasste der Mönch Konrad von Brauweiler eine Lebensgeschichte mit dem Ziel, Wolfhelms Heiligsprechung zu erreichen.
Stadlers Vollständiges Heiligenlexikon
Biographisch-Bibliographisches Kirchenlexikon
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