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Ökumenisches Heiligenlexikon

Heiliger Abend

Gedenktag katholisch: 24. Dezember
Vigil von Fest der Geburt des Herrn

Gedenktag evangelisch: 24. Dezember

Gedenktag anglikanisch: 24. Dezember

Der Heilige Abend ist kein Feiertag: es gibt nichts zu gedenken, nichts zu feiern. Aber als Vorabend des Festes der Geburt Christi ist er zur Vorbereitung auf das Fest bestimmt.

Die katholische Kirche hat traditionell mit Tagesbeginn um 0 Uhr am 25. Dezember die Geburt Christi gefeiert, da er ja in der Nacht geboren sei (Lukasevangelium 2, 8). Auf diesen Vespergottesdienst haben sich die Gläubigen vorbereitet, um diese Vorbereitungen herum hat sich ein immer reicheres Brauchtum entwickelt. Die Gottesdienste in der Christnacht wurden teilweise inzwischen zeitlich vorverlegt, auch in der Evangelischen Kirche hat sich der Brauch, am Vorabend von Weihnachten Gottesdienste zu feiern, immer mehr eingebürgert. So entstand die heute übliche Form der Feiern am Heiligen Abend - daraus folgte dann leider eine Entwertung des eigentlichen Festes der Geburt Christi am 25. Dezember.

Weil der Heilige Abend noch zur Adventszeit gehört, ist er eigentlich noch ein Fastentag; daher die Tradition, dass fleischlose Speisen auf den Tisch kommen: Fisch in allen Variationen, vor allem Karpfen oder Pasteten, Gemüse und Backwaren.

Bauernregel: Wenn's zu Heiligabend schneit, / ist das Weihnachtsfest nicht weit.
Ist's Heiligabend hell und klar, / folgt ein höchst fruchtbares Jahr.
Christnacht im wachsenden Mond / gibt ein Jahr, das sich lohnt.
Wer sein Holz um Christmett fällt, / dem sein Haus wohl zehnfach hält.



Autor: Joachim Schäfer - zuletzt aktualisiert am 28.10.2014
korrekt zitieren:
Joachim Schäfer: Artikel

Quellen: