Arbogast wird geboren und verlässt sein Vaterland Aquitanien
und zieht in die Wüste in das Elsass, Gott zu dienen. 
Er kommt in den Heiligen Wald, wo jetzt Hagenau - das heutige Haguenau
- ist und baut eine Kapelle, Gott und seiner ehrwürdigen Mutter und Jungfrau.
Maria zu Ehren 
Der heilige Arbogast erweckt die Toten und heilt allerlei Krankheiten: krumme und lahme und
pestkranke Menschen. 
Der König in Frankreich, Dagobert, hört Wunderzeichen vom heiligen Arbogast und begehrt, den
heiligen Mann für ihn abzuholen und seinem weisen Rat nachzufolgen. 
Sankt Amandus, der Bischof von Straßburg, stirbt und wird in der Erde bestattet. An des heiligen Amandus
Stelle wird der heilige Arbogast von dem König Dagobert gesetzt im Jahr 646. Der König Dagobert
befiehlt den Untertanen, dem heiligen Arbogast zu gehorchen. Der junge König Sigibert zieht zum Jagen.

Der junge König Sigibert trifft beim Jagen junge Schweine an und jagt denselben nach und
fällt mit denselben zu Tode. Er wird von seinen Dienern tot gefunden, wobei die Diener ihn
mit Schreck und Kummer aufgenommen. König Sigibert wird mit höchstem Kummer und Herzeleid
nach des Königs Palast getragen. 
Der heilige Arbogast wird von dem König Dagobert abgeholt. König Dagobert und Königin Mechthild
klagen dem Heiligen ihren Kummer und ihre Schmerzen. Der heilige Arbogast begibt sich in das Gebet.
Durch die Fürbitte des heiligen Arbogast wird der junge König Sigibert vom Tod erweckt. Der
heilige Arbogast befiehlt, königliche Kleider herbeizubringen und überantwortet den jungen König
Sigibert seinen lieben Eltern. 
Der junge König Sigibert wird durch des Heiligen Gebet wieder auferweckt. Es wollten ihn der
König und Königin Mechthild, Herzogin aus Sachsen,
mit größten Schenkungen aus Gold und Silber verehren, die er ausschlug. König Dagobert,
aus Dankbarkeit der Erweckung, schenkt ihm unser
Frauen Stift zu Straßburg-Ruffach
mit aller Zugehörung und Gerechtigkeit. Um solcher Verehrung willen gibt er ihm einen
versiegelten Brief und Verschreibungen. 
Der junge König Sigibert gnadet dem heiligen Arbogast und dankt ihm die erwiesene
Guttat. Arbogast erzählt den Untertanen - sowohl geistlichen als weltlichen - die
Schenkungen des Königs und verliest ihnen den Brief, was er dem Bistum (Gutes) getan hat.

Der heilige Arbogast, als er kein Schiff kann finden, geht mit trockenen Füßen über
das Wasser Brüsch zu seinem Oratorium. Nach viel
erlittener Trübseligkeit gab er seinen Geist auf und sein Leben opferte der heilige Arbogast Gott.
Seine heilige Seele ruft Gott im Jahr 658. Der heilige Mann Arbogast wird mit großer Trauer
seiner Untertanen zur Erde in der St.-Michaels-Kapelle geleitet; daselbst liegt er begraben auf
einem Berglein.

fotografiert am 20. August 2010
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