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Ökumenisches Heiligenlexikon

Adula von Pfalzel

auch: Adela, Adolana

Gedenktag katholisch: 3. Januar

Name bedeutet: von edlem Wesen (althochdt.)

Klostergründerin, Äbtissin in Pfalzel
* zwischen 660 und 675 im Mosel-Maas-Raum
nach 732 in Pfalzel bei Trier in Rheinland-Pfalz


Adula stammte aus einer begüterten, eng mit dem Karolingergeschlecht verbundenen Familie, sie war wohl verwandt mit Irmina von Öhren; manche Quellen nennen sie auch die Tochter des Frankenkönigs Dagobert II. Sie war die Schwester von Plektrudis und mit einem Edelmann verheiratet. Adula wurde früh Witwe und lebte dann ganz dem Gebet und den Werken der Nächstenliebe, ihre Frömmigkeit wurde gerühmt. In einem von ihrem Schwager, König Pippin dem Mittleren, erworbenen spätrömischen Palast gründete sie bald nach 700 das Frauenkloster Pfalzel und wirkte als dessen erste Äbtissin. 721 besuchte Bonifatius sie, ihm vertraute sie ihren Enkel Gregor von Pfalzel an, der ihn zunächst begleitete und später Abt in Utrecht wurde. Kurz vor ihrem Tod übertrug sie ihr Kloster der Trierer Kirche.

Die Stiftskirche in Pfalzel, ursprünglich ein römischer Bau und eine der ältesten christlichen Kirchen Deutschlands
Die Stiftskirche in Pfalzel, ursprünglich ein römischer Bau und eine der ältesten christlichen Kirchen Deutschlands, wurde vollständig renoviert und auf einem Teil der Fundamente des römischen Palastes erweitert. Jetzt ist sie Pfarrkirche der katholischen Gemeinde. Foto: Stefan Kühn, 2004




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Autor: Joachim Schäfer - zuletzt aktualisiert am 06.08.2018

Quellen:
• Vera Schauber, Hanns Michael Schindler: Heilige und Patrone im Jahreslauf. Pattloch, München, 2001
• Erhard Gorys: Lexikon der Heiligen. dtv, München, 1997
• Otto Wimmer, Hartmann Melzer: Lexikon der Namen und Heiligen, bearb. u. erg. von Josef Gelmi. Tyrolia, Innsbruck, 1988
• http://www.bautz.de/bbkl/a/adela.shtml
• Charlotte Bretscher-Gisinger, Thomas Meier (Hg.): Lexikon des Mittelalters. CD-ROM-Ausgabe. J.B. Metzler, Stuttgart / Weimar 2000

• Lexikon für Theologie und Kirche, begr. von Michael Buchberger. Hrsg. von Walter Kasper, 3., völlig neu bearb. Aufl. Bd. 1. Herder, Freiburg im Breisgau 1993
• Friedrich-Wilhelm Bautz. In: Friedrich-Wilhelm Bautz (Hg.): Biographisch-Bibliographisches Kirchenlexikon, Bd. I, Hamm 1990

korrekt zitieren: Joachim Schäfer: Artikel
Die Deutsche Nationalbibliothek verzeichnet das Ökumenische Heiligenlexikon in der Deutschen Nationalbibliografie; detaillierte bibliografische Daten sind im Internet über http://d-nb.info/969828497 abrufbar.