Ökumenisches Heiligenlexikon

Agathon und Gefährten

Gedenktag katholisch: 4. September

Gedenktag koptisch: 4. September

Gedenktag äthiopisch-orthodox: 4. September

Name bedeutet: der Gute (griech.)

Märtyrer
* in Kemola im Distrikt Kus in Äthiopien
in Shubra Al Khaymah bei Kairo in Ägypten


Agathon, ein Mann von hoher Stellung, sowie seine Geschwister Ammon (Amuna, Ammona), Amonius (Amun), Petrus und Johannes sowie ihre Mutter Rafica (Rebekka, Refka, Rapika, Rusica) starben um des Glaubens willen, nachdem sie diesen vor Dionysius, dem Statthalter in Kus, bekannt hatten. Die Mutter, die zuerst gefoltert wurde, stärkte ihre Kinder und ermutigte sie, die Qualen im Namen Jesu Christi zu ertragen. Als der Statthalter sah, dass die Standhaftigkeit dieser Christen andere Leute zum Bekenntnis zu Christus bewog, schickte er die Familie nach Alexandria. Der dortige Statthalter Armenius ließ sie nach Shubra Al Khaymah bei Kairo bringen und sehr schwer foltern: er zerhackte ihre Körper, warf sie in einen glühenden Kessel, räderte sie und kreuzigte sie dann mit dem Kopf nach unten, aber Christus erlöste sie von allen Qualen. Schließlich befahl Armenius, sie zu enthaupten und ihre Körper im Meer zu ertränken.

Ein Engel kam zu einem reichen Mann nach Nakraha in der Provinz El-Behairah - der Gegend um Damanhur im Nildelta - und befahl ihm, die Leichname zu retten, was er tat, indem er den Soldaten viel Silber gab. Er legte sie in eine Kirche, dort blieben sie bis zum Ende der Verfolgungen im 4. Jahrhundert. Dann wurden die Gebeine nach Sunbāṭ im Nildelta übertragen, wo sie heute in der Kirche Die Fünf und ihre Mutter verehrt werden.





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Autor: Joachim Schäfer - zuletzt aktualisiert am 17.11.2022

Quellen:
• Vollständiges Heiligen-Lexikon …, 1. Band: A-D. Herausgegeben von Johann Evangelist Stadler und Franz Joseph Heim, B. Schmid'sche Verlagsbuchhandlung, Augsburg, 1858
• https://www.copticchurch.net/synaxarium/1_7.html?lang=en#2 - abgerufen am 16.11.2022

korrekt zitieren: Joachim Schäfer: Artikel
Die Deutsche Nationalbibliothek verzeichnet das Ökumenische Heiligenlexikon in der Deutschen Nationalbibliografie; detaillierte bibliografische Daten sind im Internet über http://d-nb.info/1175439177 und http://d-nb.info/969828497 abrufbar.


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