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Ökumenisches Heiligenlexikon

Alruna von Cham

auch: Alrun

Gedenktag katholisch: 27. Januar

Name bedeutet: von edlem Zauber/edle Weise (althochdt.)

Reklusin
* 1005 auf der Vohburg an der Donau in Bayern
† 27. Januar (?) 1045 in Niederaltaich in Bayern


Alruna war verheiratet mit einem Grafen, wohl mit dem Markgrafen Mazelin von Cham; der Ehe entspross ein Sohn. Nach dem frühen Tod ihres Mannes wandelte sie dessen Schloss in ein Spital um, das für alle Armen offen war, und lebte als Reklusin beim Benediktinerkloster Niederaltaich. Sie war eine beim Volk beliebte Ratgeberin in vielen Fragen.

Alruna wurde in der Gruft der Benediktiner in Niederaltaich unter dem Altar des heiligen Oswald begraben. Schon bald mehrten sich die Wunder, die dort geschahen. Vermutlich anfangs des 17. Jahrhunderts wurden ihre Gebeine auf den Altar der Heiligen Heinrich und Kunigunde übertragen. Eine Feuersbrunst zerstörte viel von dem Schmuck der Seligen. Die erhaltenen Reliquien der Verstorbenen ruhen heute in der Klosterkirche St. Mauritius in einem Glasschrein.

Reliquienschrein, 17. Jahrhundert, in der Klosterkirche Niederaltaich
Reliquienschrein, 17. Jahrhundert, in der Klosterkirche Niederaltaich

Attribute:
abgelegte Krone
Patronin der Schwangeren und Fieberkranken.





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Autor: Joachim Schäfer - zuletzt aktualisiert am 10.11.2014

Quellen:

• http://www.katholische-kirche-vohburg.de/personen_s0.html
• Ekkart Sauser. In: Friedrich-Wilhelm Bautz †, Traugott Bautz (Hg.): Biographisch-Bibliographisches Kirchenlexikon, Bd. XVI, Herzberg 1999

korrekt zitieren: Joachim Schäfer: Artikel
Die Deutsche Nationalbibliothek verzeichnet das Ökumenische Heiligenlexikon in der Deutschen Nationalbibliografie; detaillierte bibliografische Daten sind im Internet über http://d-nb.info/969828497 abrufbar.