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Ökumenisches Heiligenlexikon

Ambrosius I. Chelaia, der Bekenner

georgischer Name: Ambrosi

Gedenktag orthodox: 16. März

Name bedeutet: der Unsterbliche (abgeleitet von der Götterspeise der griech. Mythologie)

Katholikos-Patriarch von Georgien
* 1861 in Martvili in der Provinz Samegrelo in Georgien
27. März 1927 in Tiflis / Tbilissi in Georgien


Bessarion Chelaia, Sohn eines Priesters, erhielt die erste Bildung vom Vater, dann setzte er seine Studien im Seminar von Tiflis/Tbilissi fort. 1887 wurde er zum Priester geweiht und Pfarrer in Sotschi im heutigen Russland. 1892 wurde er an die Kathedralkirche in Sochumi versetzt. 1897 schrieb er sich an der kirchlichen Akademie von Kazan in Russland ein, wo er nach einem Studienjahr Mönch mit dem Namen Ambrosius wurde. 1901 beendete er die Akademie, 1902 wurde er zum ArchimandritenEin Archimandrit (aus griech.„αρχή, Anfang” und „μάνδρα, Unterkunft”) ist in den östlichen und orthodoxen Kirchen der vorgeordnete Vorsteher eines oder mehrer Klöster, entsprechend etwa dem westlichen Erzabt. Er steht hierarchisch über dem Hegumen. Der Begriff wird auch als besonderer Ehrentitel für orthodoxe Priestermönche verwendet. des Klosters von Tschelischi bei Oni ernannt. 1906 - er war inzwischen HegumenosEin Hegumenos (griech.„ἡγούμενος, Führer / Leiter”) ist in den orthodoxen Kirchen der Vorsteher eines Klosters, entsprechend etwa dem westlichen Probst. Er steht hierarchisch unter dem Archimandriten. des Klosters Johannes' des Täufers, wurde er zum Mitglied der SynodeSynode (altgriech. für „Zusammenkunft”) bezeichnet eine Versammlung in kirchlichen Angelegenheiten. In der alten Kirche wurden „Konzil” und „Synode” synonym gebraucht. In der römisch-katholischen Kirche sind Synoden Bischofsversammlungen zu bestimmten Themen, aber mit geringerem Rang als Konzile. In evangelischen Kirchen werden nur die altkirchlichen Versammlungen als Konzile, die neuzeitlichen Versammlungen als Synode bezeichnet. von Westgeorgien ernannt.

Ambrosius war immer unter den aktivsten Unterstützern des Kampfes für die Autokephalie der georgischen Kirche. Dies zog ihm die - falsche - Anschuldigung der Komplizenschaft bei der Ermordung des Exarchen Nikon zu. Ambrosius wurde nach Russland in Verbannung geschickt und verbrachte das Jahr 1909 im Gefängnis des Klosters der Heiligsten Dreifaltigkeit nahe Rjazan. 1910 wurde er vor Gericht freigesprochen und blieb in Russland als HegumenosEin Hegumenos (griech.„ἡγούμενος, Führer / Leiter”) ist in den orthodoxen Kirchen der Vorsteher eines Klosters, entsprechend etwa dem westlichen Probst. Er steht hierarchisch unter dem Archimandriten. des Klosters des ersten Grades von Staraja Russa bei Nowgorod. 1917 wurde er zum Metropoliten von Chkondidi - dem heutigen Martvili geweiht, 1919 zum Metropoliten von Sochumi. 1921 wählte die SynodeSynode (altgriech. für „Zusammenkunft”) bezeichnet eine Versammlung in kirchlichen Angelegenheiten. In der alten Kirche wurden „Konzil” und „Synode” synonym gebraucht. In der römisch-katholischen Kirche sind Synoden Bischofsversammlungen zu bestimmten Themen, aber mit geringerem Rang als Konzile. In evangelischen Kirchen werden nur die altkirchlichen Versammlungen als Konzile, die neuzeitlichen Versammlungen als Synode bezeichnet. der mittlerweile autokephalen georgischen Kirche Ambrosius zum Katholikos-Patriarchen von ganz Georgien.

Während seiner letzten Lebensjahre nahm Ambrosius eine deutliche Gegenposition zum sowjetischen Regime ein, die sich in zahlreichen Aufsätzen und Forschungen historischen Charakters ausdrückte. 1922 sandte er einen Brief an die Internationale Konferenz von Genua, welche die durch den Krieg zerrütteten internationalen Finanz- und Wirtschaftssysteme wiederherstellen wollte; darin schrieb er: Die russischen Besatzungstruppen müssen die Grenzen Georgiens sofort verlassen, dieses muss vor der gewaltsamen Intervention der Fremden geschützt werden; Ambrosius wurde daraufhin von den Kommunisten verhaftet. Der politische Prozess gegen ihn wurde zum Symbol des Widerstands gegen das Regime. Ambrosius starb nach fünf Jahren im Gefängnis.

Kanonisation: Am 20. September 1995 kanonisierte die SynodeSynode (altgriech. für „Zusammenkunft”) bezeichnet eine Versammlung in kirchlichen Angelegenheiten. In der alten Kirche wurden „Konzil” und „Synode” synonym gebraucht. In der römisch-katholischen Kirche sind Synoden Bischofsversammlungen zu bestimmten Themen, aber mit geringerem Rang als Konzile. In evangelischen Kirchen werden nur die altkirchlichen Versammlungen als Konzile, die neuzeitlichen Versammlungen als Synode bezeichnet. der georgischen Kirche Ambrosius.





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Autor: Joachim Schäfer - zuletzt aktualisiert am 29.07.2018

Quellen:
• Bibliotheca sanctorum orientalium, 1. Bd., Roma: Città Nuova, 1998, Dank an C. S., Brief vom 23. August 2009

korrekt zitieren: Joachim Schäfer: Artikel
Die Deutsche Nationalbibliothek verzeichnet das Ökumenische Heiligenlexikon in der Deutschen Nationalbibliografie; detaillierte bibliografische Daten sind im Internet über http://d-nb.info/1175439177 und http://d-nb.info/969828497 abrufbar.