Ökumenisches Heiligenlexikon

Senoch

französischer Name: Sénoch
auch: Sassena, Sassenay

Gedenktag katholisch: 24. Oktober

Name bedeutet: ?

Diakon, Klostergründer in St-Senoch
* 536 in Teoffalgia, heute Tiffauges bei Nantes in Frankreich
576 in St-Senoch (?) bei Tours in Frankreich


Senoch wurde im Alter von 20 Jahren durch Martin von Vertou zum Christentum bekehrt und zog sich dann als Einsiedler in die Einsamkeit zurück an die Stelle des heutigen St-Senoch; dort stand eine Kapelle, die früher des öfteren von Martin von Tours besucht worden war und die Senoch nun zu einem Oratorium ausbaute, das Bischof == Euphronius von Tours weihte; Senoch weihte er zum Diakon. Senoch und drei Gefährten, die sich ihm angeschlossen hatten, lebten streng asketisch; eine eiserne Kette umschlang seine Füße, die Hände und den Hals. Bald wurde der Ort von Wallfahrern besucht, deren Opfer verwendete Senoch für die Armen und zum Loskauf von Sklaven.

Dann kehrte Senoch in seinen Heimatort Teoffalgia zurück, um auch dort zu missionieren, aber er scheitert, sie verjagten ihn mit Steinen und er kehrte in seine Einsiedelei zurück. Nachdem 573 Gregor Bischof von Tours geworden war, glaubte dieser zu bemerken, dass Senoch stolz geworden und er in die Heimat gegangen war, um sich bewundern lassen, deshalb machte er ihm ernsthafte Vorhaltungen. Senoch zeigte sich einsichtig und demütig, bewirkte viele wunderbare Heilungen, namentlich an Blinden, spendete reichliche Almosen, baute Brücken und Stege über Bäche und Flüsse. Er starb nach einem dreitägigen Fieber in den Armen seines Bischofes, der ihm den letzten Beistand leistete.

Senoch wurde feierlich beigesetzt. An seinem Grab erhielt ein Gichtbrüchiger den Gebrauch seiner Glieder wieder. Das geschah in Anwesenheit von Gregor von Tours, von dem die Nachrichten über Senoch stammen. Aus der Einsiedelei wuchs ein Kloster, das eine Station auf dem Pilgerweg nach Tours war.

Attribute: Kette um den Hals als Zeichen seiner Büßerstrenge





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Autor: Joachim Schäfer - zuletzt aktualisiert am 30.01.2022

Quellen:
• Vollständiges Heiligen-Lexikon …, 5. Band: Q-Z. Herausgegeben von Johann Evangelist Stadler, Fortgesetzt von J. N. Ginal, B. Schmid'sche Verlagsbuchhandlung (A. Manz), Augsburg, 1882
• https://fr.wikipedia.org/wiki/Saint_S%C3%A9noch - abgerufen am 29.01.2022

korrekt zitieren: Joachim Schäfer: Artikel
Die Deutsche Nationalbibliothek verzeichnet das Ökumenische Heiligenlexikon in der Deutschen Nationalbibliografie; detaillierte bibliografische Daten sind im Internet über http://d-nb.info/1175439177 und http://d-nb.info/969828497 abrufbar.


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