Ökumenisches Heiligenlexikon

Petrus, Andreas und Gefährten

Gedenktag katholisch: 15. Mai

Gedenktag orthodox: 18. Mai

Gedenktag armenisch: 2. Juni

Gedenktag syrisch-orthodox: 18. Mai

Name bedeutet: P: der Fels (griech. - latein.)
A: der Mannhafte (griech.)

Märtyrer
um 250 in Lampsakus in Mysien, heute Lapseki in der Türkei


Petrus wurde nach den Legenden in den Verfolgungen unter Kaiser Decius vor den Prokonsul Optimus gebracht, verhört, dann gerädert und enthauptet. Kurz danach wurden die zwei Gefährten Andreas und Paulus zusammen mit der sechzehnjährigen Dionysia - in anderer Überlieferung männlich Dionysius - gesteinigt.

Die griechische Tradition nennt neben Petrus, Andreas und Paulos den Märtyrer Dionysios oder die Märtyrerin Dionysia, dazu auch Christina von Athen, zudem Heraklios und Gefährten. Die Überlieferung der Armenische Kirche nennt Petrus aus Damaskus oder Lampsakus, Dionysius aus Mesopotamien, Andreas und Paulus, die demnach Soldaten waren und Christina aus Athen.

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Autor: Joachim Schäfer - zuletzt aktualisiert am 09.02.2022

Quellen:
• http://www.newadvent.org/cathen/01472a.htm
• Lexikon für Theologie und Kirche, begr. von Michael Buchberger. Hrsg. von Walter Kasper, 3., völlig neu bearb. Aufl., Bd. 8. Herder, Freiburg im Breisgau 1999

korrekt zitieren: Joachim Schäfer: Artikel
Die Deutsche Nationalbibliothek verzeichnet das Ökumenische Heiligenlexikon in der Deutschen Nationalbibliografie; detaillierte bibliografische Daten sind im Internet über http://d-nb.info/1175439177 und http://d-nb.info/969828497 abrufbar.


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