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Ökumenisches Heiligenlexikon

Andreas Crisinus

auch: Andronikos
auch: der Kalabyte
auch: von Kreta

Gedenktag katholisch: 20. Oktober

Gedenktag orthodox: 17. Oktober

Name bedeutet: der Mannhafte (griech.)

Mönch, Märtyrer
* ? auf Kreta in Griechenland
767 (?) in Konstantinopel, heute Ístanbul in der Türkei


griechische Ikone
griechische Ikone

Als Kaiser Konstantin V. Copronymus den Besitz von Ikonen verboten und unter Todesstrafe gestellt hatte, klagte Andreas den Kaiser in der Mamas-Kirche in Konstantinopel öffentlich an, vom altüberlieferten Glauben abgefallen zu sein. Der ließ ihn deshalb foltern; auf dem Weg zur Hinrichtung wurden Andreas die Beine abgehacht, schließlich wurde er getötet.

Andreas Gebeine wurden zunächst an einen für die Leichname von Verbrechern bestimmten Platz geworfen. Dort fanden sie der Überlieferung zufolge zwölf Besessene und bestatten sie an einem Krisi benannten Ort - daher Andreas' Beiname; dafür wurden sie von ihrer Besessenheit befreit. Später wurden die Gebeine in die Kirche von Johannes dem Kalybiten in Konstantinopel übertragen. Joseph der Hymnenschreiber verfasste später einen Kanon auf Andreas.

Andreas ist offensichtlich identsch mit Andronikos von Kreta.

Patron gegen Epilesie





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Autor: Joachim Schäfer - zuletzt aktualisiert am 29.04.2019

Quellen:
• Lexikon für Theologie und Kirche, begr. von Michael Buchberger. Hrsg. von Walter Kasper, 3., völlig neu bearb. Aufl., Bd. 1. Herder, Freiburg im Breisgau 1993
• https://oca.org/saints/lives/2019/10/17/102984-monkmartyr-andrew-of-crete
• https://www.johnsanidopoulos.com/2016/10/synaxarion-of-venerable-martyr-saint.html

korrekt zitieren: Joachim Schäfer: Artikel
Die Deutsche Nationalbibliothek verzeichnet das Ökumenische Heiligenlexikon in der Deutschen Nationalbibliografie; detaillierte bibliografische Daten sind im Internet über http://d-nb.info/1175439177 und http://d-nb.info/969828497 abrufbar.