Ökumenisches Heiligenlexikon

Andreas von Antiochia

Gedenktag katholisch: 30. November

Name bedeutet: der Mannhafte (griech.)

Ordensmann
* um 1268 in Antiochia, heute Antakya / Hatay in der Türkei
27. März 1348 in Annecy in Frankreich


Andreas' Eltern stammten von normannischen Kreuzfahrern ab. Er war ein Nachkomme von Prinz Bohemund III. und damit auch von dem im Osten nach Macht strebenden Herzog Robert Guiscard von Apulien und Kalabrien, der auch Sizilien beherrschte. Andreas wurde in dem Jahr geboren, in dem die Muslime unter Sultan Bibars die die Stadt beherrschenden Kreuzfahrer endgültig besiegten. Andreas wurde Augustiner-Chorherr, die das Heilige Grab Jesu Christi in Jerusalem betreuten. Er wurde Beauftragter des lateinischen Patriarchen von Jerusalem und damit für den Schlüssel zum Heiligen Grab verantwortlich. Das war damals ein symbolisches Amt, da die Sarazenen die Stadt schon seit 25 Jahren beherrschten und die Schlüsselgewalt zwei muslimischen Familien übergeben hatten; sie hatten die Augustiner aber nicht vertrieben, diese waren somit noch immer die offiziellen Torhüter der Grabeskirche.

Gegen Ende seines Lebens wurde Andreas nach Europa geschickt, um Klöster seines Ordens zu besuchen und Geld zu sammeln zur Unterstützung der Gemeinde in Jerusalem. Er reiste nach Sizilien, Italien, Polen und Frankreich und erlangte auf diesen Reisen den Ruf großer Heiligkeit. Er starb im damaligen Kloster Saint-Sépulcre - an der Stelle des heutigen Erweiterungsbaus des Gymnasiums Gabriel-Fauré - in Annecy.

Andreas' Gebeine wurden 1360 erhoben und in einen Sarg gelegt. Bischof Franz von Sales verehrte Andreas und bezeugte Wunder, die an seinem Grab geschehen waren.

Kanonisation: Die Verehrung von Andreas wurde 1360 vom Papst anerkannt.





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Autor: Joachim Schäfer - zuletzt aktualisiert am 09.11.2020

Quellen:
• http://www.katolsk.no/biografier/historisk/aantioki
• http://archives-en-ligne.savoie.fr/dossiers_sabaudia/gothique/notes/14.htm

korrekt zitieren: Joachim Schäfer: Artikel
Die Deutsche Nationalbibliothek verzeichnet das Ökumenische Heiligenlexikon in der Deutschen Nationalbibliografie; detaillierte bibliografische Daten sind im Internet über http://d-nb.info/1175439177 und http://d-nb.info/969828497 abrufbar.








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