Ökumenisches Heiligenlexikon

Bernhard von Parma

italienischer Name: Bernardo

Gedenktag katholisch: 4. Dezember

Name bedeutet: der Bärenstarke (althochdt.)

Mönch, Bischof von Parma
* um 1060 in Florenz in Italien
4. Dezember 1133 in Parma in Italien


Altarbild in der Klosterkirche Vallombrosa
Altarbild: Bernhards Gefangennahme, in der Klosterkirche Vallombrosa

Bernhard, Sohn des adligen Grundbesitzers Bruno degli Uberti, verzichtete auf sein Erbe und trat 1085 im Kloster Vallombrosa bei Florenz in den Vallombrosanerorden ein. Er wurde 1092 Abt und 1099 Generalabt; unter Bernhards Führung breitete sich der Orden von der Toskana in die Emilia und in die Lombardei aus. 1099 auch zum Kardinal ernannt, förderte er als Beauftragter von Papst Paschalis II. die Kirchenreform in vielen Städten Oberitaliens. Anlässlich der Einweihung der neuen Kathedrale ernannte Paschalis II. Bernhard 1106 zum Bischof von Parma, das früher den Gegenpäpsten Honorius II. und Clemens III. unterstanden hatte. Parma wurde zum Zentrum der Reformbewegung.

Für die Kongregation der Vallombrosaner erwirkte Bernhard 1124 den Schutz von Kaiser Heinrich V. Im Investiturstreit nahm Bernhard eine mittlere Position ein, dennoch wurde er zusammen mit dem Papst von Heinrich V. gefangen genommen. Bernhard versuchte weiterhin zu vermitteln; als er schon krank war, empfing er 1133 in Verona Kaiser Lothar III., der zur Krönung nach Rom zog.

Bernhard wurde bei den Vallombrosanern schon im 12. Jahrhundert verehrt; sein Grab ist in der Kathedrale in Parma, Reliquien liegen auch im Kloster Vallombrosa und der Kirche Santa Trinita in Florenz.

Kanonisation: Schon sechs Jahre nach seinem Tod wurde Bernhard von seinem Nachfolger, Bischof Lanfrancus, kanonisiert.

Martyrologium Romanum Flori-Legium





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Autor: Joachim Schäfer - zuletzt aktualisiert am 03.10.2020

Quellen:
• Charlotte Bretscher-Gisinger, Thomas Meier (Hg.): Lexikon des Mittelalters. CD-ROM-Ausgabe J.B. Metzler, Stuttgart / Weimar 2000
• Lexikon für Theologie und Kirche, begr. von Michael Buchberger. Hrsg. von Walter Kasper, 3., völlig neu bearb. Aufl. Bd. 2. Herder, Freiburg im Breisgau 1994

korrekt zitieren: Joachim Schäfer: Artikel
Die Deutsche Nationalbibliothek verzeichnet das Ökumenische Heiligenlexikon in der Deutschen Nationalbibliografie; detaillierte bibliografische Daten sind im Internet über http://d-nb.info/1175439177 und http://d-nb.info/969828497 abrufbar.








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