Bertha von Blangy
Gedenktag katholisch: 4. Juli
Name bedeutet: die Glänzende (althochdt.)
Bertha, Tochter des Grafen Rigobert gründete nach dem Tod ihres Mannes, des Grafen Siegfried, um 686 in ihrem Schloss das Kloster in Blangy. Dort lebte sie dann mit ihren Töchtern Deotila und Gertrude, war wohl zunächst Äbtissin und dann Reklusin.
Berthas Gebeine wurden 895 ins Kloster nach Erstein im Elsass überführt und kamen im 11. Jahrhundert in ihr Kloster nach Blangy zurück, das 1032 von Benediktinerinnen übernommen wurde. Das Kloster wurde in der Französischen Revolution 1791 aufgelöst, dann wurden die Gebäude verkauft und verschiednen Nutzungen zugeführt. Seit 1959 beherbergen sie wieder eine spirituelle Gemeinschaft, dsa Säkularinstitut Notre Dame de Vie. Heute werden die Reliquien von Bertha in der Pfarrkirche in Blangy-sur-Ternoise bewahrt und noch immer bei einer Prozession am Gedenktag durch die Straßen getragen.
Heiligenlexikon
als USB-Stick oder als DVD
Unterstützung für das Ökumenische Heiligenlexikon
Seite zum Ausdruck optimiert
Unser Reise-Blog:
Reisen zu den Orten, an denen die
Heiligen lebten und verehrt werden.
Empfehlung an Freunde senden
Artikel kommentieren / Fehler melden
Fragen? - unsere FAQs antworten!
Impressum - Datenschutzerklärung
Schauen Sie sich zufällige Biografien an:
Petrus von Antiochien
Epiphanius von Fréjus
Quintillus
Autor: Joachim Schäfer
- zuletzt aktualisiert am 08.06.2026
Quellen:
• Vera Schauber, Hanns Michael Schindler: Heilige und Patrone im Jahreslauf. Pattloch, München 2001
• Lexikon für Theologie und Kirche, begr. von Michael Buchberger. Hrsg. von Walter Kasper, 3., völlig neu bearb. Aufl.,
Bd. 2. Herder, Freiburg im Breisgau 1994
• Infotafeln an der Pfarrkirche in Blangy-sur-Ternoise
korrekt zitieren: Joachim Schäfer: Artikel
Die Deutsche Nationalbibliothek verzeichnet das Ökumenische Heiligenlexikon in der
Deutschen Nationalbibliografie; detaillierte bibliografische Daten sind im Internet über
https://d-nb.info/1175439177 und https://d-nb.info/969828497 abrufbar.