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Ökumenisches Heiligenlexikon

Bolesława Maria Lament

Gedenktag katholisch: 29. Januar
nicht gebotener Gedenktag in Polen, gebotener Gedenktag im Erzbistum Białystok

Name bedeutet: B: die mit mehr Ruhm (slawisch - russisch)
M: die Beleibte / die Schöne / die Bittere / die von Gott Geliebte (aramäisch)

Ordensgründerin
* 3. Juli 1862 in Łowicz bei Łódź in Polen
29. Januar 1946 in Białystok in Polen


Bolesława war das erste von acht Kindern der Handwerkerfamilie Martin und Lucy Lament. Sie besuchte das russische Gymnasium in Łowicz und ging nach dem erfolgreichen Abschluss nach Warschau. Dort erlernte sie das Schneiderinnen-Handwerk und gründete dann in Łowicz ihre eigene Fabrik, wobei sich ihre großen organisatorischen Fähigkeiten und ihr Talent zum Unternehmertum erwies. 1884 trat sie in die Kongregation Mariens ein, wurde schon bald durch ihre tiefe Frömmigkeit bekannt und arbeitete als Lehrerin in Warschau, St. Petersburg, Odessa, Ilūkste in Lettland und auf der Krim. Vor Ablegung der ewigen Gelübde verließ sie ihren Orden und kehrte zu ihrer Familie nach Lowicz zurück. Diese zog nach dem Tod des Vaters nach Warschau, wo Bolesława sich sozialer Arbeit widmete und Leiterin eines Hauses für psychisch Kranke und Obdachlose wurde. 1903 ging sie nach Mahiljou in Weissrusland und gründete dort 1905 die Kongregation der Missionsschwestern von der Heiligen Familie zur Förderung der Missionsarbeit der katholischen Ostkirchen unter den Orthodoxen. 1907 musste die Gemeinschaft nach St. Petersburg verlegt werden, hier übernahmen die Ordensschwestern Bildungs- und Erziehungsaufgaben.

Nach der Oktoberrevolution von 1917 musste Bolesława 1921 St. Petersburg verlassen, kehrte nach Polen zurück und gründete 1922 das erste Mutterhaus ihrer neuen Ordensgemeinschaft in Chełmno. 1925 bis 1935 lebte sie im Kloster in Ratowo - einem Ortsteil von Radzanów und leitete den Orden als Oberin. 1935 gab sie dieses Amt an eine jüngere Mitschwester ab: die Ordensgemeinschaft war auf 174 Nonnen, 26 Novizinnen und 9 Postulantinnen herangewachsen. In der Zeit der deutschen Besetzung im Zweiten Weltkrieg mussten die Schwestern teilweise im Untergrund arbeiten und boten Armen, Kranken und Waisen Hilfe an; im Geheimen organisierten sie polnische Schulen. Noch während der Kriegszeit erkrankte Bolesława, 1941 erlitt sie infolge der Krankheit eine Lähmung.

Bolesława wurde in der Kirche des Klosters in Ratowo bestattet; 1991 wurden ihre Gebeine in das für sie errichtete Sanktuarium in Białystok überführt.

Kanonisation: Bolesława wurde am 5. Juni 1991 in Białystok durch Papst Johannes Paul II.seliggesprochen.





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Autor: Joachim Schäfer - zuletzt aktualisiert am 04.08.2018

Quellen:
• https://pl.wikipedia.org/wiki/Boles%C5%82awa_Lament

korrekt zitieren: Joachim Schäfer: Artikel
Die Deutsche Nationalbibliothek verzeichnet das Ökumenische Heiligenlexikon in der Deutschen Nationalbibliografie; detaillierte bibliografische Daten sind im Internet über http://d-nb.info/969828497 abrufbar.