Bonifatius Żukowski
italienischer Name: Piotr Bonifacy Żukowski
Gedenktag katholisch: 10. April
in Polen: 108 polnische Märtyrer der deutschen Besatzung 1939 bis 1945: 12. Juni
nicht gebotener Gedenktag bei den Franziskaner-Konventualen: 12. Juni
Name bedeutet: der Wohltäter (latein.)
Peter war eines von vier Kindern von Andrzej Żukowski und Albina geb. Wańkiewicz. Nach der Schule half er zunächst seinen Eltern bei Feldarbeit. 1930 trat er im Kloster Niepokalanów in Paprotnia bei Warschau dem Orden der Franziskaner-Konventualen bei mit dem Ordensnamen Bonifatius. Dort arbeitete er in der Klosterdruckerei. Nachdem die deutschen Nazis Polen besetzt hatten, flüchtete er nicht, sondern blieb bei seiner Aufgabe. Am 14. Oktober 1941 wurde er zusammen mit fünf seiner Mitbrüder von der Gestapo verhaftet, ins Gefängnis gesteckt und dann ins Konzentrationslager Auschwitz verlegt, wo er als Bauarbeiter schuften musste. Geschwächt durch die schwere Arbeit und Hunger starb er an einer Lungenentzündung.
Kanonisation:
Bonifatius Żukowski wurde am 13. Juni 1999 zusammen mit 107 weiteren polnischen
Märtyrern des Nationalsozialismus von Papst Johannes Paul II. in
Warschau seliggesprochen.
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Autor: Joachim Schäfer
- zuletzt aktualisiert am 17.03.2026
Quellen:
• https://pl.wikipedia.org/wiki/Piotr_Bonifacy_%C5%BBukowski - abgerufen am 17.03.2026
• https://de.findagrave.com/memorial/194094515/bonifacy-piotr-zukowski - abgerufen am 17.03.2026
korrekt zitieren: Joachim Schäfer: Artikel
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https://d-nb.info/1175439177 und https://d-nb.info/969828497 abrufbar.