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Ökumenisches Heiligenlexikon

Dios Thaumaturgos

auch: Divus
deutscher Beiname: der Wundertäter

Gedenktag katholisch: 19. Juli

Gedenktag orthodox: 19. Juli

Gedenktag armenisch: 19. Juli

Gedenktag syrisch-orthodox: 19. Juli

Klostergründer, Priester, Archimandrit in Konstantinopel
* um 340 in Antiochia - dem heutigen Antakya / Hatay in der Türkei
430 in Konstantinopel, heute Ístanbul in der Türkei


griechische Ikone
griechische Ikone

Dios, Schüler von Euphrasius und Romanos, war Mönch in Antiochia und führte ein sehr strenges asketisches Leben. Auf göttliches Geheiß ging er nach Konstantinopel und baute dort an einer trockenen und unfruchtbaren Stelle ein Kloster, das nach ihm Dioticum genannt wurde und das er als ArchimandritEin Archimandrit (aus griech.„αρχή, Anfang” und „μάνδρα, Unterkunft”) ist in den östlichen und orthodoxen Kirchen der vorgeordnete Vorsteher eines oder mehrer Klöster, entsprechend etwa dem westlichen Erzabt. Er steht hierarchisch über dem Hegumen. Der Begriff wird auch als besonderer Ehrentitel für orthodoxe Priestermönche verwendet. leitete, nachdem sich ihm viele Gefährten angeschlossen hatten; Kaiser Theodosios II. unterstütze das Kloster. Trotz des unwirtlichen Standortes von Dios' Kloster wuchs aus seinem in den Boden gesteckten Abtsstab ein immergrüner Baum. Patriarch Attikos weihte Dios - gegen seinen Willen - zum Priester. Als für das Kloster ein Brunnen gegraben werden sollte, fand man lange Zeit kein Wasser, bis nach Dios' Gebet eine Quelle mit reichlich Wasser floss. Einen Ertrunkenen erweckte Dios von den Toten, viele weitere Wunder wirkte er Dank Gottes Hilfe. Als er in schon hohem Alter krank war und eines Tages bewegungslos da lag, hielt man ihn für tot und traf Anstalten, ihn zu begraben; da sprang er plötzlich auf und sagte, dass er noch 15 Jahre leben werde. Kurz vor seinem tatsächlichen Tod erschien Dios ein strahlender Mann in Priesterkleidung auf dem Altar der Klosterkirche und sagte ihm den bevorstehenden Todestag voraus.

Dios wurde in seinem Kloster in Konstantinopel begraben.





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Autor: Joachim Schäfer - zuletzt aktualisiert am 04.08.2019

Quellen:
• Vollständiges Heiligen-Lexikon …, 1. Band: A-D. Herausgegeben von Johann Evangelist Stadler und Franz Joseph Heim, B. Schmid'sche Verlagsbuchhandlung, Augsburg, 1858
• https://www.johnsanidopoulos.com/2016/07/saint-dios-wonderworker-of-antioch.html
• Stefan Albrecht: Das Synaxar von Konstantinopel als Pilgerführer? In: Despoina Ariantzi, Ina Eichner (Hg.): Für Seelenheil und Lebensglück. Das byzantinische Pilgerwesen und seine Wurzeln. Verlag des Römisch-Germanischen Zentralmuseums, Mainz 2018

korrekt zitieren: Joachim Schäfer: Artikel
Die Deutsche Nationalbibliothek verzeichnet das Ökumenische Heiligenlexikon in der Deutschen Nationalbibliografie; detaillierte bibliografische Daten sind im Internet über http://d-nb.info/1175439177 und http://d-nb.info/969828497 abrufbar.