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Ökumenisches Heiligenlexikon

Dometios von Persien

auch: Domadios El-Soriany

Gedenktag katholisch: 7. August

Gedenktag orthodox: 8. März, 7. August, 24. September

Gedenktag armenisch: 7. August

Gedenktag koptisch: 23. März, 19. Juli

Name bedeutet: der Bauende (griech.)

Diakon, Mönch, Einsiedler, Märtyrer
* in Persien
† 363 im Quros-Gebirge / Tur Abdin in der Türkei


Dometios wurde der Legende zufolge von einem Christen Abarus im Glauben unterwiesen. Er trat in ein Kloster in Nisibis - dem heutigen Nusaybin - an der damaligen Grenze zwischen Persien und dem römischen Reich ein. Von neidischen Brüdern davongejagt, ging er ins Kloster des Sergius und Bacchus in Theodosiopolis - dem heutigen Erzurum in der Türkei. Er wurde zum Diakon geweiht und sollte sogar Priester werden, aber zuvor floh er ins Quros-Gebirge / Tur Abdin nördlich von Nisibis, zog sich dort auf einen Berg zurück und führte ein strenges Leben in einer Höhle. Darin nahm er alle auf, die zu ihm kamen, und bekehrte sie zum Glauben.

Als Kaiser Julian Apostata durch diese Gegend kam und davon hörte, ließ er Dometios und zwei seiner Schüler steinigen, als sie gerade das Stundengebet um 9 Uhr verrichteten.

Dometios ist möglicherweise identisch mit Dometios von Quros. Die Verehrung ist seit Ende des 5. Jahrhunderts bezeugt.





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Autor: Joachim Schäfer - zuletzt aktualisiert am 03.09.2015

Quellen:
• Ekkart Sauser. In: Friedrich-Wilhelm Bautz †, Traugott Bautz (Hg.): Biographisch-Bibliographisches Kirchenlexikon, Bd. XV, Herzberg 1999
• Lexikon für Theologie und Kirche, begr. von Michael Buchberger. Hrsg. von Walter Kasper, 3., völlig neu bearb. Aufl., Bd. 3. Herder, Freiburg im Breisgau 1995

korrekt zitieren: Joachim Schäfer: Artikel
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