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Ökumenisches Heiligenlexikon

Edmund Pontiller

Taufname: Josef

Gedenktag katholisch: 9. Februar

Name bedeutet: Schützer des Besitzes (althochdt.)

Ordensmann, Priester, Märtyrer
* 4. November 1889 in Dölsach in Osttirol in Österreich
† 9. Februar 1945 in München-Stadelheim in Bayern


ehemalige Oblatenschule der „Kinder-Freund-Benediktiner” in Volders
ehemalige Oblatenschule der Kinder-Freund-Benediktiner in Volders

Josef Pontiller besuchte die Oblatenschule der Kinder-Freund-Benediktiner im Ansitz Hauzenheim in Volders bei Innsbruck. 1912 trat er in den Orden ein mit dem Ordensnamen Edmund, 1916 wurde er zum Priester geweiht und wirkte als Jugenderzieher bei den Kinder-Freund-Benediktinern auf dem Martinsbühel in Zirl bei Innsbruck, dann als Präfekt an der Lehrlingsanstalt Kirchschletten bei Bamberg, schließlich als Erzieher am Studienseminar St. Godehard der Benediktinerabtei in Niederaltaich. Um ihn dort vor den Nachstellungen der Nationalsozialisten zu bewahren, wurde er in die Schule und das Internat der Benediktinerabtei in Lambach in Oberösterreich versetzt. Nach dem Anschluss Österreichs an Nazi-Deutschland übersiedelte Pontiller im Oktober 1938 in das Kloster Bakonybél bei Zirc in Ungarn, wurde dann HauskaplanEin Kaplan (von lateinisch capellanus, „der einer Hofkapelle zugeordnete Kleriker”) ist im deutschen Sprachraum ein römisch-katholischer Priester in den ersten Jahren nach seiner Weihe, der in der Regel noch einem erfahrenen Pfarrer unterstellt ist. In manchen Bistümern wird er Vikar genannt - dies ist die Bezeichnung des kanonischen Kirchenrechts von 1983 - in anderen Kooperator. bei der verwitweten Kronprinzessin von Österreich-Ungarn, Stefanie von Belgien in Oroszvár - dem heutigen Rusovce, einem Stadtteil von Bratislava in der Slowakei - und übernahm 1940 die Stelle des SchlosskaplansEin Kaplan (von lateinisch capellanus, „der einer Hofkapelle zugeordnete Kleriker”) ist im deutschen Sprachraum ein römisch-katholischer Priester in den ersten Jahren nach seiner Weihe, der in der Regel noch einem erfahrenen Pfarrer unterstellt ist. In manchen Bistümern wird er Vikar genannt - dies ist die Bezeichnung des kanonischen Kirchenrechts von 1983 - in anderen Kooperator. bei Baron Biederman auf Schloss Szentegat bei Szigetvar.

Im Mai 1944 entführten Gestapobeamte Pontiller aus Ungarn und überstellten ihn dem Landgericht in Wien. Im Oktober 1944 wurde er vor dem Volksgerichtshof angeklagt wegen Rundfunkverbrechen, Wehrkraftzersetzung und Feindbegünstigung. Besonders wichtig war dabei ein Brief, den er Ende 1942 an den Benediktinerabt von Pannonhalma in Ungarn gerichtet hatte, in dem Pontiller die Naziverbrechen in Deutschland, vorab an Kranken und Priestern, schilderte. Er berichtete darin auch vom Hungertod des Abtes Bernhard Burgstaller aus der Zisterzienserabtei Wilhering bei Linz im Gefängnis. Am 15. Dezember 1944 wurde Pontiller in Berlin zum Tod verurteilt und dann im Gefängnis in München-Stadelheim enthauptet.

In den Osttiroler Heimatblättern veröffentlichte Edmund Pontillers Neffe Michael Pontiller seine Recherchen zu Leben und Schicksal seines Onkels in zwei Folgen; beide können Sie bei uns lesen als PDF unter dem Titel Märtyrer der Heimatkirche und Märtyrer der Heimatkirche – Teil II.





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Autor: Joachim Schäfer - zuletzt aktualisiert am 08.10.2017

Quellen:
• http://dioezesefiles.x4content.com/page-downloads/direktorium_ibk.pdf
• Ekkart Sauser. In: Friedrich-Wilhelm Bautz †, Traugott Bautz (Hg.): Biographisch-Bibliographisches Kirchenlexikon, Bd. XIV, Herzberg 1998

korrekt zitieren: Joachim Schäfer: Artikel
Die Deutsche Nationalbibliothek verzeichnet das Ökumenische Heiligenlexikon in der Deutschen Nationalbibliografie; detaillierte bibliografische Daten sind im Internet über http://d-nb.info/969828497 abrufbar.