Ökumenisches Heiligenlexikon

Firmina

italienischer Name: Fermina

Gedenktag katholisch: 24. November
in Civitavecchia: 28. April

Name bedeutet: die Starke (latein.)

Jungfrau, Märtyrerin
* in Rom
304 in Amelia


Firmina war der Überlieferung zufolge die Tochter des Präfekten Calpurnio, der - nachdem er sich zum Christentum bekehrt hatte - sein Amt aufgab und mit seiner Familie nach Amelia zog. Dort wurde Firmina das Objekt der Begierde des Olympiades - oder sie wurde als Christin in den Verfolgungen unter Kaiser Diokletian zur Verurteilung vor ihn geführt. Jedenfalls bekehrte sie ihn zum Glauben an Jesus Christus, weshalb er seines Amtes enthoben und hingerichtet wurde. Firmina begrub ihn dann am 1. Dezember an einer Agulianus genannten Stelle, etwa 13 Kilometer von Amelia entfernt. Sie wirkte auch zahlreiche Wunder, darunter während der Schifffahrt nach Centum Cellae - dem heutigen Civitavecchia - die Stillung eines heftigen Sturmes.

Hafenfestung Michelangelo in Civitavecchia
Hafenfestung Michelangelo in Civitavecchia

In Civitavecchia hielt Firmina sich für einige Zeit in einer Höhle am Hafen auf, auf der später die Hafenfestung Michelangelo errichtet wurde. Schließlich wurde auch Firmina in den Verfolgungen unter Kaiser Diokletian durch den Richter Megezius gefangen genommen, erlitt das Martyrium und wurde am 24. November an derselben Stelle wie Olympiades bestattet.

Die Nachrichten stammen aus der Leidensgeschichte der Firmina aus dem 6. Jahrhundert. Nach anderer, jüngerer Überlieferung wurde Firmina in Civitavecchia bestattet, jedenfalls kamen 1647 Reliquien aus Amelia nach Civitavecchia. In Amelia ist Firmina der Dom geweiht.

Patronin von Amelia und Civitavecchia; der Seeleute





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Autor: Joachim Schäfer - zuletzt aktualisiert am 18.06.2022

Quellen:
• http://www.santiebeati.it/dettaglio/78900 - abgerufen am 16.06.2022
• https://it.wikipedia.org/wiki/Firmina_di_Amelia - abgerufen am 16.06.2022
• Infoblatt Santa Fermina in der Kathedrale in Civitavecchia

korrekt zitieren: Joachim Schäfer: Artikel
Die Deutsche Nationalbibliothek verzeichnet das Ökumenische Heiligenlexikon in der Deutschen Nationalbibliografie; detaillierte bibliografische Daten sind im Internet über http://d-nb.info/1175439177 und http://d-nb.info/969828497 abrufbar.


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