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Ökumenisches Heiligenlexikon

Fulko von Reims

auch: Falko

Gedenktag katholisch: 17. Juni
mit anderen aus St-Bertin: 26. Oktober

Name bedeutet: der Falke (althochdt.)

Erzbischof von Reims, Märtyrer
† 17. Juni 900


Fulko war Stiftsherr in St-Omer, lebte zeitweise am Hof von Karl dem Kahlen, den er 875 nach Italien begleitete, und wurde 877 Abt in St-Omer bei Thérouanne, obwohl er kein Mönch war. 883 wurde er zum Erzbischof von Reims ernannt. Er sollte 892 im Auftrag von Papst Stephan V. den Vorsitz auf einer SynodeSynode (altgriech. für „Zusammenkunft”) bezeichnet eine Versammlung in kirchlichen Angelegenheiten. In der alten Kirche wurden „Konzil” und „Synode” synonym gebraucht. In der römisch-katholischen Kirche sind Synoden Bischofsversammlungen zu bestimmten Themen, aber mit geringerem Rang als Konzile. In evangelischen Kirchen werden nur die altkirchlichen Versammlungen als Konzile, die neuzeitlichen Versammlungen als Synode bezeichnet. in Worms innehaben, die über den Herrschaftsanspruch von Köln über das Bistum Bremen entscheiden sollte; aufgrund des raschen Todes des Papstes wurde die Synode abgesagt. Fulko, der, obwohl auf Ausgleich bedacht, doch immer die Karolinger unterstützte, wurde 898 zum Erzkanzler bei König Karl III. erhoben. In Reims schuf er die Grundlagen der späteren bischöflichen Stadtherrschaft, indem er zum Schutz vor den Normannen die Stadtmauern wiederherstellen und die beiden ersten bischöflichen Burgen in Omont in den Ardennen und in Épernay erbauen ließ.

Fulko verteidigte die Rechte der Kirche gegen weltliche Ansprüche und setzte sich für den Priester-Zölibat ein. Als Reaktion auf die Versuche des Grafen Balduin II. von Flandern, seine Herrschaft nach Süden auszudehnen, entriss Karl III. ihm die Abtei St-Vaast in Arras und übertrug sie Fulko. Der widersetzte sich allen Forderungen nach einer Rückgabe, daraufhin ließ Balduin II. ihn ermorden.

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Autor: Joachim Schäfer - zuletzt aktualisiert am 13.11.2015

Quellen:
• P. Ezechiel Britschgi: Name verpflichtet. Christiana, Stein am Rhein, 1985
• Charlotte Bretscher-Gisinger, Thomas Meier (Hg.): Lexikon des Mittelalters. CD-ROM-Ausgabe. J.B. Metzler, Stuttgart / Weimar 2000

korrekt zitieren: Joachim Schäfer: Artikel
Die Deutsche Nationalbibliothek verzeichnet das Ökumenische Heiligenlexikon in der Deutschen Nationalbibliografie; detaillierte bibliografische Daten sind im Internet über http://d-nb.info/1175439177 und http://d-nb.info/969828497 abrufbar.