Ökumenisches Heiligenlexikon

Gandolf Sacchi von Binasco

auch: der Arme

1 Gedenktag katholisch: 3. April

Name bedeutet: der Werwolf (altisländisch)

Ordensmann, Einsiedler
* um 1200 in Binasco in Italien
3. April 1260 in Politium, heute Polizzi Generosa auf Sizilien in Italien


Kastell in Binasco
Kastell in Binasco

Gandolf, Sohn einer wohlhabenden adeligen Familie, trat 1209 im Kloster Santa Maria in Campo in seinem Heimatort den Franziskaner-Minoriten bei. Er war als Wanderprediger unterwegs, als er in Polizzi Generosa starb. Schon zu Lebzeiten und nach seinem Tod glänzte er durch Wunder.

Andrea di Lea, Giuseppe li Muli sowie Giuseppe und Ninilio Gagini: Reliquiar, in der Mutterkirche in Polizzi Generosa
Andrea di Lea, Giuseppe li Muli sowie Giuseppe und Ninilio Gagini: Reliquiar, in der Mutterkirche in Polizzi Generosa

1320 baten die Bürger von Polizzi Generosa den Bischof von Cefalù, ihnen Gandolf als Patron zu geben und um Erlaubnis für liturgische Feiern. 1482 fertigte der Bildhauer Domenico Gagini einen Marmorsarg. Das Kloster mit seiner Kirche gegenüber der Mutterkirche wurde Gandolf geweiht.

Das Kloster Santa Maria in Campo in Binasco wurde unter napoleonischer Herrschaft 1805 aufgelöst und dann abgebrochen; seine Reste wurden 1991/1992 ausgegraben und wieder zugeschüttet, heute erinnert kleine Kapelle La Madonnina.

Kanonisation: Der Kult um Gandolf wurde 1881 vom Papst bestätigt.
Patron von Polizzi Generosa





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Autor: Joachim Schäfer - zuletzt aktualisiert am 17.03.2023

Quellen:
• Vollständiges Heiligen-Lexikon …, 2. Band: E-H. Herausgegeben von Johann Evangelist Stadler, B. Schmid'sche Verlagsbuchhandlung (A. Manz), Augsburg, 1861
• https://it.wikipedia.org/wiki/Gandolfo_Sacchi - abgerufen am 17.03.2023

korrekt zitieren: Joachim Schäfer: Artikel
Die Deutsche Nationalbibliothek verzeichnet das Ökumenische Heiligenlexikon in der Deutschen Nationalbibliografie; detaillierte bibliografische Daten sind im Internet über https://d-nb.info/1175439177 und https://d-nb.info/969828497 abrufbar.


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