Ökumenisches Heiligenlexikon

Petrus Ruiz de los Panos y Angel und Gefährten

spanischer Name: Pedro

Gedenktag katholisch: 23. Juli
für Petrus Ruiz de los Panos y Angel und Joseph Sala Picó: nicht gebotener Gedenktag im Bistum Urgell
für Wilhelm Plaza Hernández: nicht gebotener Gedenktag im Bistum Orihuela-Alicante: 12. August
für Martín Martínez Pascual: nicht gebotener Gedenktag im Erzbistum Saragossa: 18. August
für Joseph Paschalis Carda Saporta: nicht gebotener Gedenktag im Bistum Ciudad Real: 4. September

Name bedeutet: der Fels (latein.)

Ordensmann, Priester, Generaloberer, Märtyrer
* 18. September 1881 in Mora bei Toledo in Spanien
23. Juli 1936 in Toledo in Spanien


Petrus Ruiz de los Panos y Angel studierte am Priesterseminar in Toledo und schloss sich 1904 der Bruderschaft der Tätigen Diözesanpriester des Heiligen Herzens Jesu an, die zur Aufgabe hat, kirchliche Berufungen zu fördern und Diözesanseminare zu betreiben. 1905 wurde er zum Priester geweiht und wirkte dann am Priesterseminar in Malaga, am Diözesanseminar in Jaén, am Priesterseminar in Badajoz und am Priesterseminar in Sevilla. 1917 kam er ans damals neue Priesterseminar nach Plasencia, dessen Rektor er wurde; dort gründete er ein Werk, das sich der Förderung zukünftiger Berufungen widmete. Er gab die Zeitschrift Berufungen und mehrere Bücher heraus, die der Ausbildung von Priesteramtskandidaten gewidmet waren. 1927 wurde er Rektor des Päpstlichen Spanischen Kollegs San José in Rom und 1933 zum Generaloberen der Bruderschaft der Tätigen Diözesanpriester gewählt.

Petrus Ruiz bereitete in Toledo die Gründung einer weiblichen Ordensgemeinschaft vor, der Jünger (sic!) Jesu. Am 18. Juli 1936 erreichten die Auseinandersetzungen des Spanischen Bürgerkrieges die Stadt. Er versteckte sich im Haus eines befreundeten Priesters, wurde aber zusammen mit diesem am 23. Juli von Milizsoldaten aufgespürt und am Gerichtsgebäude auf dem Paseo del Tránsito hingerichtet.

Beim Generalkapitel der Bruderschaft der Tätigen Diözesanpriester des Heiligen Herzens Jesu wurde 1939 beschlossen, die Gründung der Jünger Jesu weiter zu betreiben, da dann 1942 erfolgte.

Acht weitere Ordensmänner aus der Bruderschaft der Tätigen Diözesanpriester des Heiligen Herzens Jesu starben in den Auseinandersetzungen des Spanischen Bürgerkrieges:

Joseph (spanischer Name: Josep) Sala Picó, * am 24. Juni 1888 in Ponts bei Lleida, war Priester und Regens des Priesterseminars von Toledo. Er hatte sich zusammen mit Petrus Ruiz im Haus des Priester in Toledo versteckt und wurde dort ebenso entdeckt und am Gerichtsgebäude auf dem Paseo del Tránsito hingerichtet.

Wilhelm (spanischer Name: Guillermo) Plaza Hernández, * am 25. Juni 1908 in Yuncos bei Toledo, war Priester und Präfekt des Priesterseminars von Toledo. † am 9. August 1936 in Argés bei Toledo.

Antonius (spanischer Name: Antonio) Perulles Estívill, * am 5. Mai 1892 in Cornudella bei Tarragona, war Priester. † am 12. August 1936 nahe Molá, heute El Molar bei Tarragona.

Joseph Maria (spanischer Name: José María) Peris Polo, * am 1. November 1889 in Cinctorres bei Castellón, war Priester. † am 15. August 1936 in Almazora bei Castellón.

Martín Martínez Pascual, * am 11. November 1910 in Valdealgorfa bei Teruel, war Priester. † 18. August 1936 daselbst.

Kirche in Oropesa
Kirche in Oropesa

Joseph Paschalis (spanischer Name: José Pascual) Carda Saporta, * am 29. Oktober 1893 in Villareal / Vila-real bei Castellón, war Priester. † 4. September 1936 in Oropesa bei Castellón.

Isidoro Bover Oliver

Rekkared (spanischer Name: Recaredo) Centelles Abad, * am 23. Mai 1904 in Vall de Uxó bei Castellón, war Priester. † 25. Oktober 1936 in Nules bei Castellón.

Kanonisation: Petrtus Ruiz de los Paños y Ángel und seine Gefährten wurden am 1. Oktober 1995 zusammen mit 36 weiteren Märtyrern des Spanischen Bürgerkrieges durch Papst Johannes Paul II. seliggesprochen.





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Autor: Joachim Schäfer - zuletzt aktualisiert am 26.06.2022

Quellen:
• https://es.wikipedia.org/wiki/Pedro_Ruiz_de_los_Pa%C3%B1os_y_%C3%81ngel - abgerufen am 26.06.2022
• http://newsaints.faithweb.com/martyrs/MSPC27.htm - abgerufen am 26.06.2022

korrekt zitieren: Joachim Schäfer: Artikel
Die Deutsche Nationalbibliothek verzeichnet das Ökumenische Heiligenlexikon in der Deutschen Nationalbibliografie; detaillierte bibliografische Daten sind im Internet über http://d-nb.info/1175439177 und http://d-nb.info/969828497 abrufbar.


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