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Ökumenisches Heiligenlexikon

Gentius der Einsiedler

auch: von Beaucet
französischer Name: Gens

Gedenktag katholisch: 16. Mai

Name bedeutet: aus (edlem) Geschlecht (latein.)

Einsiedler
* 1104 in Monteux bei Carpentras in Frankreich
† 16. Mai 1127 in Le Beaucet bei Carpentras in Frankreich


Gentius ging in jugendlichem Alter als Einsiedler in ein Tal nahe Le Beaucet und lebte dort in den Ruinen eines alten Klosters mit Beten, Arbeiten und Büßen. Als in seinem Heimatort eine Dürre aufkam, bat er erfolgreich um Regen, und er zeichnete sich auch sonst durch Wunderkraft aus: Erzählt wird, dass eines Tages Freunde ihn besuchten, er ihnen aber nichts vorsetzen konnte; er streckte seinen Finger in den Felsen, aus dem sogleich Wein und Wasser herausflossen. Als der Wolf eine der beiden Kühe, die Gentius besaß, reißen wollte, zähmte er den Wolf, der hinfort selbst vor den Pflug gespannt wurde.

Mitte des 12. Jahrhunderts wurde über Gentius' Grab eine Kapelle errichtet. Im 17. Jahrhundert wurden seine Gebeine in die Kirche nach Le Beaucet übertragen, 1972 in seine Einsiedelei zurückgebracht. Die Wallfahrt zu seinem Grab am Wochenende nach dem 16. Mai ist heute eine der größten in der ganzen Provence.





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Autor: Joachim Schäfer - zuletzt aktualisiert am 00.00.2014

Quellen:
• http://fr.wikipedia.org/wiki/Gens_du_Beaucet
• Vollständiges Heiligen-Lexikon …, 2. Band: E-H. Herausgegeben von Johann Evangelist Stadler, B. Schmid'sche Verlagsbuchhandlung (A. Manz), Augsburg, 1861

korrekt zitieren: Joachim Schäfer: Artikel
Die Deutsche Nationalbibliothek verzeichnet das Ökumenische Heiligenlexikon in der Deutschen Nationalbibliografie; detaillierte bibliografische Daten sind im Internet über http://d-nb.info/1175439177 und http://d-nb.info/969828497 abrufbar.