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Ökumenisches Heiligenlexikon

Gerhard Hirschfelder

Gedenktag katholisch: 2. August
nicht gebotener Gedenktag im Bistum Münster
nicht gebotener Gedenktag im Erzbistum München-Freising: 12. Juni

Name bedeutet: der Speerstarke (althochdt.)

Priester, Märtyrer
* 17. Februar 1907 in Glatz, heute Kłodzko in Polen
† 1. August 1942 in Dachau in Bayern


Gerhard kam als Sohn der unverheirateten Schneidermeisterin Maria Hirschfelder zur Welt - was damals eine schwierige Kindheit bedeutete. Er besucht das Gymnasium in seiner Heimatstadt und studierte dann Theologie in Breslau. 1932 wurde er - nicht ohne Probleme wegen seiner unehelichen Herkunft - zum Priester geweiht; die Primiz konnte er deshalb auch nicht in seiner Taufkirche feiern. 1932 wurde er KaplanEin Kaplan (von lateinisch capellanus, „der einer Hofkapelle zugeordnete Kleriker”) ist im deutschen Sprachraum ein römisch-katholischer Priester in den ersten Jahren nach seiner Weihe, der in der Regel noch einem erfahrenen Pfarrer unterstellt ist. In manchen Bistümern wird er Vikar genannt - dies ist die Bezeichnung des kanonischen Kirchenrechts von 1983 - in anderen Kooperator. in Tscherbeney - dem heutigen Stadtteil Czermna von Kudowa-Zdrój -, 1939 KaplanEin Kaplan (von lateinisch capellanus, „der einer Hofkapelle zugeordnete Kleriker”) ist im deutschen Sprachraum ein römisch-katholischer Priester in den ersten Jahren nach seiner Weihe, der in der Regel noch einem erfahrenen Pfarrer unterstellt ist. In manchen Bistümern wird er Vikar genannt - dies ist die Bezeichnung des kanonischen Kirchenrechts von 1983 - in anderen Kooperator. in Habelschwerdt - dem heutigen Bystrzyca Kłodzka, zugleich Diözesanjugendseelsorger für die Grafschaft Glatz.

Gerhard Hirschfelder
Gerhard Hirschfelder

Gerhard Hirschfelder war den Nationalsozialisten durch seine Jugendarbeit und seine Predigten schon bald aufgefallen. Seine Predigten wurden bespitzelt, seine Arbeit kontrolliert; die Jugendwallfahrt im Juni 1941 mit 2300 Jugendlichen wurde gestört. Er hatte gesagt: Ich kann nicht schweigen, wenn ich sehe, was auf die Kirche und uns zukommt. Als in Habelschwerdt im Juli 1941 ein Bildstock zerstört wurde, bezog Hirschfelder am Sonntag danach in seiner Predigt deutlich Position: Wer der Jugend den Glauben an Christus aus dem Herzen reißt, ist ein Verbrecher. Fünf Tage später wurde er verhaftet und ins Gefängnis nach Glatz gebracht und Mitte Dezember ins Konzentrationslager nach Dachau verfrachtet, wo er nach unsäglichen physischen Qualen, völlig entkräftet und ausgehungert, starb.

Hirschfelders Asche wurde einige Wochen später auf dem Friedhof in Grenzeck, wie Tscherbeney seit 1935 hieß - beigesetzt. Im Gefängnis in Glatz verfasste er Kreuzweg-Gebete, sie erschienen in den 1950er-Jahren gedruckt und erreichten zahlreiche Auflagen.

Kanonisation: Am 19. September 2010 fand im Dom in Münster die Feier zur Seligsprechung von Gerhard Hirschfelder statt.

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Autor: Joachim Schäfer - zuletzt aktualisiert am 18.07.2017

Quellen:
• http://www.kaplanhirschfelder.de/leben-wirken/
• http://kulturportal-west-ost.eu/biographies/hirschfelder-gerhard-2/

korrekt zitieren: Joachim Schäfer: Artikel
Die Deutsche Nationalbibliothek verzeichnet das Ökumenische Heiligenlexikon in der Deutschen Nationalbibliografie; detaillierte bibliografische Daten sind im Internet über http://d-nb.info/969828497 abrufbar.