Ökumenisches Heiligenlexikon

Gunthild von Suffersheim

auch: Gunthildis,

Gedenktag katholisch: 22. September

Name bedeutet: die kämpferische Kämpferin (althochdt.)

Magd
1057 (?) in Suffersheim bei Treuchtlingen in Bayern


Gunthildis war der spärlichen und ungewissen Überlieferung zufolge möglicherweise eine Frau aus der Gruppe der angelsächsischen Missionare um Bonifatius und Willibald von Eichstätt, nach anderer Überlieferung eine Dienstmagd, die sich durch besondere Mildtätigkeit und als Helferin für krankes Vieh auszeichnete.

Ausgrabungen der Gunthildis-Kapelle und ihrer Erweiterungsbauten, im Hintergrund die neue Kapelle
Ausgrabungen der Gunthildis-Kapelle und ihrer Erweiterungsbauten, im Hintergrund die neue Kapelle

Bischof Gundekar II. von Eichstätt ließ um 1065 Gunthildis' Gebeine erheben, 1398 wurde in der für sie errichteten Kapelle nahe Suffersheim durch den Eichstätter Weihbischof Seyfried ein Altar geweiht. Nachdem noch 1530 ein Mönch die Wallfahrtskapelle bewohnte, erlosch mit der Reformation die Verehrung, die Kapelle verfiel. Neben den 1957 und 1996 bis 1998 ausgegrabenen Resten der alten Kapelle wurde durch ökumenische Initiative 1993 bis 1995 eine neue errichtet.

200 Meter von der Kapelle entfernt ist das Gunthildisbrünnlein, dessen Wasser Heilkraft für Mensch und Tier zugeschrieben wurde; sie wurde 2005 neu gefasst.

Attribute: Milchkübel, Käselaib, Kuh
Patronin der Dienstboten; gegen Aussatz und Viehseuchen

Stadlers Vollständiges Heiligenlexikon





USB-Stick Heiligenlexikon als USB-Stick oder als DVD


Seite zum Ausdruck optimiert

Empfehlung an Freunde senden

Artikel kommentieren / Fehler melden

Suchen bei amazon: Bücher über Gunthild von Suffersheim

Wikipedia: Artikel über Gunthild von Suffersheim

Fragen? - unsere FAQs antworten!

Im Heiligenlexikon suchen

Impressum - Datenschutzerklärung

Schauen Sie sich zufällige Biografien an:
Paul Miki
Erpho von Siegburg
Johanna Scopelli
Unser Reise-Blog:
 
Reisen zu den Orten, an denen die
Heiligen lebten und verehrt werden.


      Zum Schutz Ihrer Daten: mit 2 Klicks empfehlen!


Autor: Joachim Schäfer - zuletzt aktualisiert am 30.07.2020

Quellen:
• Hiltgard L. Keller: Reclams Lexikon der Heiligen und der biblischen Gestalten. Reclam, Ditzingen 1984
• Lexikon für Theologie und Kirche, begr. von Michael Buchberger. Hrsg. von Walter Kasper, 3., völlig neu bearb. Aufl. Bd. 4. Herder, Freiburg im Breisgau 1995
• Infoblatt Ökumenische St. Gunthildiskapelle, Förderverein St. Gunthildiskapelle, Weißenburg o. J. (2018)

korrekt zitieren: Joachim Schäfer: Artikel
Die Deutsche Nationalbibliothek verzeichnet das Ökumenische Heiligenlexikon in der Deutschen Nationalbibliografie; detaillierte bibliografische Daten sind im Internet über http://d-nb.info/1175439177 und http://d-nb.info/969828497 abrufbar.








Sollte hier eine Anzeige erscheinen, deren Anliegen dem unseren entgegensteht, benachrichtigen Sie uns bitte unter Angabe der URL dieser Anzeige, damit diese Werbung nicht mehr erscheint.
Lesen Sie vorher bitte unsere Erläuterungen auf der Seite Warum Werbung und wie sie funktioniert.