Hulda von Troyes
eigentlich: Hoildis
auch: Hoïldia, Hoildis, Ashuldis, Ashoul, Othild
französische Namen: Hoïlde, Houlde, Houd, Hou
Gedenktag katholisch: 30. April
Name bedeutet: die Gnädige/die Treue (althochdt.)
oder: guter weiblicher Geist (althochdt.)
oder: Wiesel (hebr.)
Hulda war eine der sieben Töchter eines fränkischen Edelmannes, des Grafen Sigmar von Perthes und seiner Frau Lutrudens -
deren Residenz stand in dem heute als touristisches Fischzuchtgebiet genutzten Gelände
Place Royale - und die
Schwester von Liutrud von Perthois,
Manechild von Perthes und
Pusinna. Wie diese lebte sie als heiligmäßige Jungfrau.
1159 hatten Bischof Heinrich I. von Troyes und König Ludwig VII. von Frankreich eine Vision, in der Hulda sie aus einem Brunnen zog, in dem sie zu versinken drohten. Daraufhin ließen sie Huldas Gebeine erheben und in die damalige Stiftskirche Saint-Étienne nach Troyes bringen. 1651 wurden die Reliquien in ein silbernes Relquiar gelegt, das in die Kathedrale gebracht wurde. Dort wurde es in der Französischen Revolution 1794 zerstört. Eine Armreliquie wird in der Saint-Antoine in Bar-le-Duc bei St-Dizier bewahrt.
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Autor: Joachim Schäfer
- zuletzt aktualisiert am 27.10.2026
Quellen:
• Vera Schauber, Hanns Michael Schindler: Heilige und Patrone im Jahreslauf. Pattloch, München 2001
• https://www.jschweitzer.fr/la-religion/saints-de-l-aube/sainte-ho%C3%AFlde nicht mehr erreichbar
• Bernard Garotin: Perthes (Haute-Marne). La Place Royale sud. In: Archéologie médiévale 21. Éditions du CNRS, Paris 1991,
S. 370f
korrekt zitieren: Joachim Schäfer: Artikel
Die Deutsche Nationalbibliothek verzeichnet das Ökumenische Heiligenlexikon in der
Deutschen Nationalbibliografie; detaillierte bibliografische Daten sind im Internet über
https://d-nb.info/1175439177 und https://d-nb.info/969828497 abrufbar.