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Ökumenisches Heiligenlexikon

Johannes von Salerno

italienischer Name: Giovanni

Gedenktag katholisch: 9. August
nicht gebotener Gedenktag im Dominikanerorden: 12. August

Name bedeutet: Gott ist gnädig (hebr.)

Ordensmann, Priester, Klostergründer
* um 1190 in Salerno in Italien
† 8./9. August 1242 (?) in Florenz in Italien


Johannes, wohl aus einem adeligen Normannengeschlecht stammend, wurde 1219 wohl von Dominikus persönlich in den neuen Dominikanerorden aufgenommen. Er gründete das Kloster S. Maria Novella in Florenz und leitete es als dessen erster Prior. 1227 beauftragte ihn Papst Gregor IX. mit der Inquisition in Florenz; es galt, besonders die im 11. Jahrhundert in Oberitalien entstandene ekstatische Bewegung der Pataria, einer Bürgerbewegung gegen die Privilegien des Adels und des KlerusEin Kleriker ist in der orthodoxen, katholischen, anglikanischen und altkatholischen Kirche ein geweihter Amtsträger, der eine der drei Stufen des Weihesakraments - Diakon, Priester oder Bischof - empfangen hat. Im Unterschied zu den Klerikern bezeichnet man die anderen Gläubigen als Laien. Angehörige von Ordensgemeinschaften gelten, wenn sie nicht zu Priestern geweiht sind, als Laien und in der Orthodoxie als eigener geistlicher Stand. In den protestantischen Kirchen gibt es keine Unterscheidung von Klerus und Laien., zu bekämpfen. 1230 gründete Johannes das Schwesternkloster in Ripoli bei Florenz.

Johannes galt als erfolgreicher und begnadeter Redner, im 13. Jahrhundert erhielt er deshalb den Titel martellus haereticorum, Ketzerhammer. Außerdem wurde seine tiefe Gläubigkeit und Wunderkraft in der Seelsorge gerühmt.





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Autor: Joachim Schäfer - zuletzt aktualisiert am 00.00.2014

Quellen:
• Lexikon für Theologie und Kirche, begr. von Michael Buchberger. Hrsg. von Walter Kasper, 3., völlig neu bearb. Aufl. Bd. 5. Herder, Freiburg im Breisgau 1996
• Franz Hölzl. In: Friedrich-Wilhelm Bautz †, Traugott Bautz (Hg.): Biographisch-Bibliographisches Kirchenlexikon, Bd. III, Herzberg 1992

korrekt zitieren: Joachim Schäfer: Artikel
Die Deutsche Nationalbibliothek verzeichnet das Ökumenische Heiligenlexikon in der Deutschen Nationalbibliografie; detaillierte bibliografische Daten sind im Internet über http://d-nb.info/969828497 abrufbar.