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Ökumenisches Heiligenlexikon

Josef Czempiel

polnischer Name: Józef

Gedenktag katholisch: 19. Mai
nicht gebotener Gedenktag im Erzbistum München-Freising: 12. Juni
gebotener Gedenktag im Erzbistum Katowice / Kattowitz: 12. Juni

Name bedeutet: Gott hat hinzugefügt (hebr.)

Priester, Märtyrer
* 21. September 1883 in Józefka, heute Ortsteil von Piekary Śląskie / Piekar in Schlesien
† 19. Mai 1942 in Hartheim bei Linz in Österreich


Josef Czempiel
Josef Czempiel

Josef Czempiel studierte nach dem Schulbesuch in seinem Heimatort Theologie in Breslau / Wrocław und wurde 1908 dort in der Kathedrale zum Priester geweiht. Als Seelsorger war er zunächst in Ruda Śląska bei Katowice eingesetzt und setzte sich als erster Pfarrer in Polen für die Gründung einer Klinik für Alkoholiker und ihre Familien ein. 1919 wurde er Pfarrer in Żędowice bei Opole; dort gründete er ein Komitee, das sich für die Zugehörigkeit Schlesiens zu Polen engagierte. 1922 wurde er Pfarrer an Mariä Himmelfahrt im Stadtteil Bisma in Chorzów, wo er einen Ausschuss zur Unterstützung der Arbeitslosen gründete und Leiter einer Abstinenzbewegung wurde; für seine nationalen und sozialen Aktivitäten erhielt er 1932 das Goldene Verdienstkreuz.

Im April 1940 wurde Josef Czempiel verhaftet; er verabschiedete sich mit den Worten Bleibt mit Gott. Grüßt meine Pfarrkinder. Ich gehe in den Tod, wenn Gott es so will. Im Mai wurde er ins Konzentrationslager nach Dachau gebracht; nach einer Zeit im KZ in Gusen bei Linz kam er wieder nach Dachau. 1942 wurde er ins Schloss Hartheim bei Linz verlegt, wo er wie viele nicht mehr arbeitsfähigen Häftlinge durch Vergasen getötet wurden.

Kanonisation: Josef Czempiel wurde am 13. Juni 1999 zusammen mit 107 weiteren polnischen Märtyrern des Nationalsozialismus von Papst Johannes Paul II. seliggesprochen.





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Autor: Joachim Schäfer - zuletzt aktualisiert am 30.07.2017

Quellen:
• Monika Neudert, www. selige-kzdachau.de mit Dank an Klemens Hogen-Ostlender, E-Mail vom 23. April 2017

korrekt zitieren: Joachim Schäfer: Artikel
Die Deutsche Nationalbibliothek verzeichnet das Ökumenische Heiligenlexikon in der Deutschen Nationalbibliografie; detaillierte bibliografische Daten sind im Internet über http://d-nb.info/969828497 abrufbar.