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Ökumenisches Heiligenlexikon

Panagis Basias

auch: Panages, Panayes
auch: von Kefalonia
Priestername: Paisios

Gedenktag orthodox: 7. Juni

Name bedeutet: der Allerheiligste (griech.)

Asket, Priester
* 1801 in Lixouri auf Kefalonia in Griechenland
7. Juni 1888 in Lixouri auf Kefalonia in Griechenland


Foto, um 1885
Foto, um 1885

Panagis Basias, Sohn der wohlhabenden und frommen Eltern Michael Typaldos-Basias und Regina geb. Delaporta, erhielt eine sehr gute theologische und philosophische Ausbildung, lernte Italienisch, Französisch und Latein und wurde im Alter von 20 Jahren Gymnasiallehrer. Seit 1815 - auf Beschluss des Wiener Kongresses - beherrschte Großbritanienen die Ionischen Inseln; beeinflusst durch Predigten von Priestern, die den Orthodoxen Glauben verteidigten gegen die Versuche der Herrscher, die Bevölkerung von anglikanischen Lehren zu überzeugen, gab er sein Lehramt auf und erteilte nun zuhause Privatunterricht. Beeindruckt durch Gerasimos den Jüngeren und Anthimos den Blinden entschloss er sich, als Asket zu leben und ging auf die winzige Insel Dias ans Kloster Panagia Vlahernon - an der Stelle der heutigen gleichnamigen Kapelle; das Kloster wurde damals von den Briten als Gefängnis genutzt.

Nach dem Tod seines Vater kam Panagis Basias auf Bitten seiner Mutter 1828/1829 wieder nach Lixouri zurück. Er wurde dort bald darauf zum Lektor geweiht und 1836 vom Erzbischof von Kefalonia zum Diakon und Priester mit dem Namen Paisios.

Paisios wirkte dann als Priester im Spyridon-Kloster in Mantzavinata, in das er ursprünglich als Mönch eintreten wollte, dann lebte er im Haus seiner Schwester in Lixouri. Er widmete sich der Wohltätigkeitsarbeit, dem Dienst an den Kranken und Leidenden und er verteilte sein ganzes Vermögen an Bedürftige. Er hatte die Gabe der Prophezeiung und die, Wunder zu bewirken. 1846 erlitt er eine Nervenkrankheit, schlaflos zog er nachts durch die Straßen, oft mit lautem Schreien; die Menschen verstanden dies als eine Prüfung, die er überstehen musste, und hielten ihm die Treue, andere erkannten ihn als Narr um Christi willen.

Reste des Hauses von Ioannis Geroulanos mit Paisios / Panagis' Zimmer in Lixouri
Reste des Hauses von Ioannis Geroulanos mit Paisios / Panagis' Zimmer in Lixouri

Als das Haus seiner Schwester beim verheerenden Erdbeben 1867 zerstört wurde, musste er ins Haus seines Cousins Ioannis Geroulanos in Lixouri umziehen; in dessen nach dem vereheerenden Erdbeben von 1953 verbliebenen Resten ist bis heute das Zimmer zu besichtigen, in dem Paisios / Panagis für den Rest seines Lebens wohnte. 1882 und 1887 blieb er niedergeschlagen in seinem Bett, wurde aber von vielen besucht, die sich von ihm beraten lassen wollten oder ihm ihre Sünden bekannten oder seine Gebete erbaten.

Paisios' Beerdigung fand unter großer Anteilnahme der Bevölkerung statt, sie wurde vom Metropoliten von Argostoli geleitet. Seine Gebeine ruhen in der Spyridon-Kirche in Lixouri.

Kanonisation: Panagis / Paisios Basias wurde 1986 nach einem Erlass des Ökumenischen Patriarchats durch den Metropoliten von Kefalonia heiliggesprochen .





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Autor: Joachim Schäfer - zuletzt aktualisiert am 22.05.2019

Quellen:
• https://www.johnsanidopoulos.com/2009/06/saint-panagis-paisios-basias-of.html
• http://www.astra-village.eu/index.php/en/articles/93-golden-central-hotel-saigon-4
• http://new.imk.gr/en/info.asp?CatID=4&scatid=21&EntityID=32

korrekt zitieren: Joachim Schäfer: Artikel
Die Deutsche Nationalbibliothek verzeichnet das Ökumenische Heiligenlexikon in der Deutschen Nationalbibliografie; detaillierte bibliografische Daten sind im Internet über http://d-nb.info/1175439177 und http://d-nb.info/969828497 abrufbar.