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Ökumenisches Heiligenlexikon

Kaspar de Bono Manzón

spanischer Name: Gaspar

Gedenktag katholisch: 14. Juli
nicht gebotener Gedenktag in den Bistümern Mallorca und Valencia

Name bedeutet: der Schatzmeister (persisch)

Ordensprovinzial, Priester
* 5. Januar 1530 in der Sackgasse de Cañete in Valencia in Spanien
† 14. Juli 1604 im Kloster San Sebastián in Valencia in Spanien


Valencianische Schule: Bild, 18. Jahrhundert, in der Kathedrale in Valencia
Valencianische Schule: Bild, 18. Jahrhundert, in der Kathedrale in Valencia

Kaspar war der Sohn von Jean de Bonom, der aus der Gascogne nach Valencia gekommen war und sich selbständig gemacht hatte als Leinenweber, dessen Geschäft aber nicht erfolgreich war, auch weil seine Frau Isabel Juana Manzón erblindete, als Kaspar drei Jahre alt war und sie ihren Mann nicht mehr bei der Arbeit helfen konnte. Kaspar musste ab seinem zehnten Lebensjahr als Seidenhändler arbeiten und seine Familie unterstützen; daneben begann er, Latein zu lernen, weil er eine religiöse Berufung verspürte. Im Alter von 20 Jahren trat er in die Armee ein, weil er als Stotterer keine Chance sah, Priester zu werden. Zehn Jahre lang diente er als Soldat, wobei er täglich das Brevier las und den Rosenkranz betete, regelmäßig Almosen gab und die Kirche besuchte. Nachdem er in einer Schlacht schwer am Kopf verwundet und er schon für tot erachtet worden war, legte er das Gelübde ab, dem Paulanerorden beizutreten, wenn er überlebe.

Kirche San Sebastián in Valencia
Kirche San Sebastián in Valencia

1560 trat Kaspar ins Kloster San Sebastián der Paulaner in Valencia ein. Im Jahr darauf legte er seine Gelübde ab und wurde zum Priester geweiht. Schnell wurde er bekannt für seine strikte Einhaltung der Ordensregel. Fast nie verließ er das Kloster, sondern war ständig versunken im Gebet für die Sünder. Auf Initiative von Johannes de Ribera wurde er 1602 zum Ordensprovinzial gewählt, blieb dennoch streng und bescheiden und bewältigte seine Aufgabe mit Klugheit und Liebe.

Kaspar wurde in der Kirche seines Klosters bestattet. Nach der Schließung des Klosters aufgrund der Napoleonischen Gesetze 1835 wurden seine Gebeine in die Kirche San Nicolás gebracht, in der er getauft worden war. In der Sackgasse de Cañete in Valencia, in der Kaspar geboren wurde, wird bis heute sein Gedenktag als Straßenfest mit Musik, Essen und einer Prozession gefeiert.

Kanonisation: Papst Pius VI. sprach Kaspar am 10. September 1786 selig.





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Autor: Joachim Schäfer - zuletzt aktualisiert am 25.02.2018

Quellen:
• https://en.wikipedia.org/wiki/Gaspar_de_Bono

korrekt zitieren: Joachim Schäfer: Artikel
Die Deutsche Nationalbibliothek verzeichnet das Ökumenische Heiligenlexikon in der Deutschen Nationalbibliografie; detaillierte bibliografische Daten sind im Internet über http://d-nb.info/969828497 abrufbar.