Sollte hier eine Anzeige erscheinen, deren Anliegen dem unseren entgegensteht, benachrichtigen Sie uns bitte unter Angabe der URL dieser Anzeige, damit diese Werbung nicht mehr erscheint.
Lesen Sie vorher bitte unsere Erläuterungen auf der Seite Warum Werbung und wie sie funktioniert.


 


Ökumenisches Heiligenlexikon

Hadid von Tamris

auch: Benepi

Gedenktag koptisch: 27. Februar

Name bedeutet: der Eiserne (arabisch)

Priester, Märtyrer
* Anfang des 14. Jahrhunderts in Sinǧār am Ostufer des Burullus-Sees in Ägypten
† 27. Februar 1387 in Maṭūbus al-Rummān im Nildelta in Ägypten


Ḥadīd war der Sohn des Fischers ‘Awaḍ, seine Mutter hieß Naṣrah. In seiner Jugend half er seinem Vater und zeichnete sich schon früh durch Tugend und Weisheit aus. Eine Heirat verwarf er, er arbeitete dann als Hilfsarbeiter und gab seinen Verdienst an Arme. Der Ruf seiner Heiligkeit verbreitete sich, deshalb floh er ins Dorf Tabānah, wo er als Tagelöhner arbeitete bis er sich entschloss, Mönch im Tal al-Natrūn zu werden; eine Erscheinung der Maria empfahl ihm jedoch, sich an der ihr geweihten Kirche im Dorf Maṭūbus al-Rummān/Tamris niederzulassen. Er wurde dann zum Priester geweiht und diente der Gemeinde aufopferungsvoll. Johannes al-Rabbān wurde sein Schüler.

Nach einiger Zeit wurde er vom Gouverneur von Alexandria wegen seines Wirkens ins Gefängnis gesteckt, die Kirche in Maṭūbus al-Rummān wurde zerstört. Nach seiner Befreiung baute Ḥadīd sie jedoch wieder auf.

Ḥadīd darf nicht mit dem gleichnamigen Märtyrer verwechselt werden, der aus Gizah bei Kairo stammte und 1387 unter den Mamluken getötet wurde.





DVD Heiligenlexikon als DVD oder USB-Stick als USB-Stick


Seite zum Ausdruck optimiert

Empfehlung an Freunde senden

Artikel kommentieren / Fehler melden

Suchen bei amazon: Bücher über Hadid von Tamris

Wikipedia: Artikel über Hadid von Tamris

Fragen? - unsere FAQs antworten!

Im Heiligenlexikon suchen

Impressum - Datenschutzerklärung

Schauen Sie sich zufällige Biografien an:
Johannes der Täufer
Faro von Meaux
Ulrich von Passau


        Zum Schutz Ihrer Daten: mit 2 Klicks empfehlen!

Autor: Joachim Schäfer - zuletzt aktualisiert am 00.00.2014

Quellen:
• Bibliotheca sanctorum orientalium. Gir - Z: Vol II., Roma, Città Nuova, 1999. Dank an C.S., Brief vom 20. April 2013

korrekt zitieren: Joachim Schäfer: Artikel
Die Deutsche Nationalbibliothek verzeichnet das Ökumenische Heiligenlexikon in der Deutschen Nationalbibliografie; detaillierte bibliografische Daten sind im Internet über http://d-nb.info/969828497 abrufbar.