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Ökumenisches Heiligenlexikon

Maria Adeodata Pisani

Taufname: Maria Teresa

Gedenktag katholisch: 25. Februar
nicht gebotener Gedenktag im Erzbistum Malta

Name bedeutet: M: die Beleibte / die Schöne / die Bittere / die von Gott Geliebte (aramäisch)
A: von Gott gegeben (latein.)

Ordensfrau, Mystikerin
* 29. Dezember 1806 in Neapel in Italien
† 25. Februar 1855 in Mdina auf Malta


Maria Adeodata Pisani
Maria Adeodata Pisani

Maria Teresa Pisani war die einzige Tochter von Benedetto Pisani Mompalao Cuzkeri und der Vincenza Carrano. Ihr Vater trug den Titel des Barons von Frigenuin, einer der ältesten und begütertsten Herrschaften in Malta. Weil der Vater Alkoholiker war, verließ ihn die Mutter, als Maria Teresa noch ein kleines Kind war; sie wurde dann von der Schwiegermutter Elisabeth Mamo Mompalao in Neapel erzogen; durch Schläge, die ihr eine Bedienstete verabreichte, litt sie dann zeitlebends an einer Schulterverletzung. Die Großmutter starb, als Maria Teresa zehn Jahre alt war, deshalb wurde sie dann ins Institut di Madama Prota gegeben, éiner Internatsschule für Adelige. 1821 wurde ihr Vater wegen seiner Beteiligung an den Aufständen in Neapel zum Tod verurteilt; weil er britischer Staatsbürger war, wurde das Urteil nicht vollstreckt, er wurde ausgewiesen nach Malta und wohnte dann in Rabat, wohin 1826 auch Maria Teresa folgte.

Gegen den Willen ihrer Mutter entschloss sich Maria Teresa dort im Alter von 21 Jahren zum Eintritt ins Benediktinerinnenkloster St Peter’s in Mdina mit dem Ordensnamen Maria Adeodata, 1830 legte sie die Gelübde ab. Sie diente u. a. als 1847 bis 1851 als Novizinnenmeisterin und dann bis 1853 als Äbtissin. Sie verfasste mehrere Schriften, darunter The mystical garden of the soul that loves Jesus and Mary als Sammlung ihrer Gedanken aus den Jahren 1835 bis 1843. Wegen Herzproblemen legte sie das Amt der Äbtissin nieder.

Maria Adeodata Pisani wurde in der Krypta ihres Klosters in Mdina bestattet.

Kanonisation: Maria Adeodata Pisani wurde am 9. Mai 2001 durch Papst Johannes Paul II. in der Publius-Kirche in Floriana auf Malta seliggesprochen.





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Autor: Joachim Schäfer - zuletzt aktualisiert am 19.04.2017

Quellen:
• https://en.wikipedia.org/wiki/Maria_Adeodata_Pisani
• https://it.wikipedia.org/wiki/Maria_Adeodata_Pisani
• http://www.santiebeati.it/dettaglio/91231

korrekt zitieren: Joachim Schäfer: Artikel
Die Deutsche Nationalbibliothek verzeichnet das Ökumenische Heiligenlexikon in der Deutschen Nationalbibliografie; detaillierte bibliografische Daten sind im Internet über http://d-nb.info/1175439177 und http://d-nb.info/969828497 abrufbar.