Ökumenisches Heiligenlexikon

Markus von Kreta

auch: von Cyriacopolis

1 Gedenktag katholisch: 23. Mai

1 Gedenktag orthodox: 14. Mai

Name bedeutet: dem (römischen) Kriegsgott Mars geweiht (latein.)

Märtyrer
* um 1610 in Cyriacopolis, heute wohl Ierapetra auf Kreta in Griechenland
14. Mai 1643 in Smyrna, heute Ízmir in der Türkei


Markus, der Sohn von Candia, kam offenbar ganz zu Beginn der türkischen Invasion auf Kreta schon als Kind nach Smyrna, wo er Muslim werden musste. Ierapetra fiel zwar erst 1647 ganz in die Hände der Osmanen, aber schon vorher hatte es an der Südküste immer wieder Überfälle gegeben; 1640 war dabei das Kloster Kapsa zerstört worden.

Metropolitankirche Agios Georgios in Ierapetra
Metropolitankirche Agios Georgios in Ierapetra

Von Smyrna ging Markus nach Konstantinopel - dem heutigen Ístanbul - und wurde Schüler bei dem Universalgelehrten Meletios Syrigos, der ihn wohl bewog, wieder Christ zu werden. Nach seiner Rückkehr nach Smyrna bekannte er sich als Christ und verbreitete das Evangelium, deshalb wurde er festgenommen und vor den Richter gestellt, vor dem er ebenfalls seinen Glauben bekannte; Markus wurde gefoltert, blieb aber standhaft und wurde deshalb verurteilt und enthauptet.

Markus wurde in der Fotini-Kirche in Smyrna bestattet. Seine Leidensgeschichte verfasste der Jesuit Isaak I. d'Aultry in Konstantinopel, sie erschien 1644 in Palermo.





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Autor: Joachim Schäfer - zuletzt aktualisiert am 18.02.2022

Quellen:
• Vollständiges Heiligen-Lexikon …, 4. Band: M-P. Herausgegeben von Johann Evangelist Stadler, Fortgesetzt von J. N. Ginal, B. Schmid'sche Verlagsbuchhandlung (A. Manz), Augsburg, 1875
• Tables geographiques et chronologiques de tous les archeveschez et eveschez de l'univers. Antoine Maury, Rouen 1700
• Johann Heinrich Zedlers Grosses vollständiges Universal-Lexicon Aller Wissenschafften und Künste, Bd. 10, Halle und Leipzig 1735, Sp.1450
• https://www.johnsanidopoulos.com/2018/05/holy-new-martyr-mark-of-crete-who-was.html - abgerufen am 20.07.2023
• Acta Sanctorum zum Tage

korrekt zitieren: Joachim Schäfer: Artikel
Die Deutsche Nationalbibliothek verzeichnet das Ökumenische Heiligenlexikon in der Deutschen Nationalbibliografie; detaillierte bibliografische Daten sind im Internet über https://d-nb.info/1175439177 und https://d-nb.info/969828497 abrufbar.


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