Ökumenisches Heiligenlexikon

Martin Moller

1 Gedenktag evangelisch: 1. März

Name bedeutet: dem (römischen) Kriegsgott Mars geweiht (latein.)

Liederdichter, Pfarrer
* 9. November 1547 in Kropstädt bei Wittenberg in Thüringen
2. März 1606 in Görlitz in Sachsen


Martin Moller wirkte seit 1570 als Kantor in Löwenberg in Niederschlesien - dem heutigen Lwówek Śląski - und wurde 1572 - ohne Theologie studiert zu haben - zum Pfarrer ordiniert. 1575 wurde er nach Sprottau - dem heutigen Szprotawa - versetzt, 1600 zum Oberpfarrer an der Kirche St. Peter und Paul in Görlitz ernannt.

Kirche St. Peter und Paul in Görlitz
Kirche St. Peter und Paul in Görlitz

Von konservativen Lutheranern wurde er verdächtigt, verkappter Anhänger von Johannes Calvin zu sein. Er verfasste mehrere weit verbreitete Andachtsbücher, die die Erbauungsliteratur seiner Zeit beeinflussten, darunter die 1601 erschienene Praxis Evangeliorum, eine Auslegung von Predigttexten, und schon 1584 und 1591 Meditationes sanctorum patrum, Meditationen der heiligen Väter, in zwei Bänden mit mittelalterlichen Texten, und er dichtete zahlreiche Kirchenlieder.

Das Evangelische Gesangbuch enthält heute zwei seiner Lieder: das Pfingstlied Heil'ger Geist, du Tröster mein (EG 128) und ein Lied zum Bußtag (EG 146).

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Autor: Joachim Schäfer - zuletzt aktualisiert am 10.10.2023

Quellen:

korrekt zitieren: Joachim Schäfer: Artikel
Die Deutsche Nationalbibliothek verzeichnet das Ökumenische Heiligenlexikon in der Deutschen Nationalbibliografie; detaillierte bibliografische Daten sind im Internet über http://d-nb.info/1175439177 und http://d-nb.info/969828497 abrufbar.


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