Ökumenisches Heiligenlexikon

Martin von Montecassino

auch: Marcius, Markus
auch: von Mondragone, von Kampanien, von Monte Massico

Gedenktag katholisch: 3. August

Name bedeutet: dem (römischen) Kriegsgott Mars geweiht (latein.)

Einsiedler, Mönch (?)
579 in Mondragone bei Caserta oder im Kloster Montecassino in Italien


Martin lebte viele Jahre in einer engen Höhle des Berges Massico bei Mondragone. Als er dorthin kam, entsprang im Felsen eine Wasserader, die täglich gerade soviel Wasser abgab als er brauchte. Der Teufel beunruhigte ihn drei Jahre lang in Gestalt einer Schlange, die sich beim Beten vor seine Augen, beim Schlaf an seine Seite legte, was Martin geduldig ertrug. Diese Standhaftigkeit besiegte den Teufel, so dass er schließlich die Höhle verließ, aber beim Heruntersteigen alle Büsche an seinem Weg in Brand steckte. Ein Knabe, der auf dem Weg zu Martin in die Tiefe gestürzt war, wurde wundersamer Weise ganz unversehrt aufgefunden, Martin selbst wurde von einem herabstürzenden Felsenstücke knapp verfehlt.

Dann ging Martin an den Berg des Klosters Montecassino, wo er als Einsiedler lebte und sich mit einer Kette am Fuß so befestigete, dass er nicht weiter gehen konnte. Benedikt von Nursia überzeugte ihn aber, dass Gottes Diener nur die geistlichen Ketten Christi brauchen und keine eisernen, weshalb Martin die Ketten wegwarf und dann in Benedikts Kloster eintrat.

Papst Gregor „der Große” berichtet über Martin im dritten Buch seiner Dialoge im Kapitel 16 und nannte ihn einen sehr ehrwürdigen Mann, wobei er Martins Geschichte ohne die Episode am Montecassino und den Eintritt ins Kloster erzählt.





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Autor: Joachim Schäfer - zuletzt aktualisiert am 29.01.2022

Quellen:
• Vollständiges Heiligen-Lexikon …, 4. Band: M-P. Herausgegeben von Johann Evangelist Stadler, Fortgesetzt von J. N. Ginal, B. Schmid'sche Verlagsbuchhandlung (A. Manz), Augsburg, 1875
• http://www.katolsk.no/biografier/historisk/mcassino - abgerufen am 29.01.2022
• https://www.heiligen-3s.nl/heiligen/10/24/10-24-0579-marcus.php - abgerufen am 29.01.2022

korrekt zitieren: Joachim Schäfer: Artikel
Die Deutsche Nationalbibliothek verzeichnet das Ökumenische Heiligenlexikon in der Deutschen Nationalbibliografie; detaillierte bibliografische Daten sind im Internet über http://d-nb.info/1175439177 und http://d-nb.info/969828497 abrufbar.


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