Ökumenisches Heiligenlexikon

Maximus von Cumae

Gedenktag katholisch: 30. Oktober

Name bedeutet: der Größte (latein.)

Märtyrer
um 303 in Cumae, heute Ruinen Cuma bei Pozzuoli


Maximus starb der Überlieferung zufolge in der Christenverfolgung unter Kaiser Galerius unter Präfekt Fabianus. Erzählt wird, dass er - ohne Nahrung und Wasser - zehn Tage lang im Gefängnis saß, als um Mitternacht ein Engel die Tür des Gefängnisses öffnete und seine sowie die Ketten von 200 Mitgefangenen löste, die sich ob dieses Wunders alle taufen ließen. Maximus musste dann über Feuer gehen, das ihm nichts anhaben konnte; der Galgen, an dem er erhängt werden sollte, zerbrach. Auf Maximus' Vorschlag ließ Fabianus ein Kind von der Straße holen, das über das weitere Vorgehen Auskunft geben sollte, dann aber ein flammendes Bekenntnis zu Christus ablegte und deshalb von Fabianus getötet wurde. Maximus wurde nun sieben Tage lang kopfüber aufgehängt, die bewachenden 18 Soldaten wurden aber mit Blindheit geschlagen, von Maximus geheilt und ließen sich dann taufen. Fabianus ließ dann alle 200 bekehrten Gefängnisinsaßen und die 18 Soldaten töten. Nun sollte Maximus verbrannt werden, aber die Flammen verbrannten nur viele der Minister, Maximus blieb unverletzt. Nach weiteren Foltern wurde Maximus enthauptet, sofort gab es ein großes Erdbeben, weshalb das ganze Volk sich bekehrte und taufen ließ.

Nach 15 Jahren wurden Maximus' Gebeine durch die fromme Frau Juliana aufgefunden und dann vom Volk ehrenvoll bestattet.





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Autor: Joachim Schäfer - zuletzt aktualisiert am 16.08.2022

Quellen:
• Acta Sanctorum zum Tage

korrekt zitieren: Joachim Schäfer: Artikel
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