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Ökumenisches Heiligenlexikon

Michael al-Buḥayrī

koptischer Name: Mīḫā’īl

Gedenktag koptisch: 10. Februar

Name bedeutet: Wer ist wie Gott? (hebr.)

Mönch
* 1848 in Ašnīn al-Naṣārā bei Asyut in Ägypten
† 10. Februar 1923 im Kloster al-Muḥarraq bei al-Qusiyya in Ägypten


Michael war Sohn einer Bauerfamilie. Im Alter von zwölf Jahren starb sein Vater, als er 16 Jahre alt war die Mutter. Der HegumenosEin Hegumenos (griech.„ἡγούμενος, Führer / Leiter”) ist in den orthodoxen Kirchen der Vorsteher eines Klosters, entsprechend etwa dem westlichen Probst. Er steht hierarchisch unter dem Archimandriten. Tāwḍrūs vom Kloster al-Muḥarraq bei al-Qusiyya entfachte bei seinen Besuchen im Dorf bei dem Jungen die Liebe zum mönchischen Leben, so dass Michael im Alter von 20 Jahren in das Kloster eintrat; dessen Leiter war inzwischen der Hegumenos Būlus, der als == Abraham dann Bischof von al-Fayyūm wurde. Michael wurde dem Mönch Ṣalīb al-‘Ilw‘ānī anvertraut und nach 18 Monaten der Prüfung ins klösterliche Leben aufgenommen. Im Januar 1874 wurde er von Athanasius - dem Bischof von Ṣanabū, Dayrūṭ und dem Berg Qusqām, auf dem das Kloster al-Muḥarraq steht - zum Priester geweiht.

1869 wurde der HegumenosEin Hegumenos (griech.„ἡγούμενος, Führer / Leiter”) ist in den orthodoxen Kirchen der Vorsteher eines Klosters, entsprechend etwa dem westlichen Probst. Er steht hierarchisch unter dem Archimandriten. Būlus als Abt abgesetzt und aus dem Kloster vertrieben. Michael beauftragte er: Du wirst als Segen hierbleiben. 14 Jahre lang ertrug Michael die Misshandlungen durch die Anhänger des neuen Abtes. Im Kloster war er als Buchbinder taätig, dabei konnte er auch lesen und sich bilden. Aufgrund seiner erkannten Heiligkeit wurde ihm schließlich die geistliche Leitung der Mönche anvertraut und viele andere Menschen kamen, um geheilt oder von Dämonen befreit zu werden oder um seinen Segen und seine Hilfe zu erhalten. Vertrauten Umgang pflegte er auch mit wilden Tieren. 1908 erblindete Michael, auch sein Gehör verschlechterte sich; dennoch kam er weiterhin zur Kirche, um am gemeinsamen Gebet teilzunehmen, denn so sagte er: Auch wenn ich nicht sehe und schlecht höre, rieche ich zumindest den Duft des Weihrauchs, der zum Himmel aufsteigt.

Überliefert sind von Michael einige Aussprüche über die Liebe, über die Notwendigkeit der Beichte, über die Demut und über andere Tugenden.

Kanonisation: Michaels Heiligkeit wurde von der Synode der koptischen Kirche unter Patriarch Kyrill VI. 1963 anerkannt.





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Autor: Joachim Schäfer - zuletzt aktualisiert am 13.09.2016

Quellen:
• Bibliotheca sanctorum orientalium. Gir - Z: Vol II., Roma, Città Nuova, 1999. Dank an C.S., Brief vom 20. April 2013

korrekt zitieren: Joachim Schäfer: Artikel
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