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Ökumenisches Heiligenlexikon

Petrus Gambacorta

italienischer Name: Pietro
auch: von Pisa

Gedenktag katholisch: 17. Juni

Name bedeutet: der Fels (griech. - latein.)

Einsiedler, Ordensgründer
* um 1355 in Pisa in Italien
† 1435 in Venedig in Italien


Petrus stammte aus einer einflussreichen Familie. 1369 begann er ein Leben als Einsiedler, lebte erst nahe Florenz, dann in Vallombrosa, in Camáldoli bei Arezzo, auf dem Berg La Verna, schließlich neben dem Kloster Montebello in Isola del Piano. Hier schlossen sich ihm Gefährten an und Petrus gründete um 1380 die Gemeinschaft der Eremiten vom heiligen Hieronymus (des Petrus) von Pisa nach dem Vorbild des Hieronymitenordens; die Mitglieder gelobten strengste Armut, ein Leben in Einsamkeit und als Nachfolger der Apostel, Papst Urban VI. genehmigte bald schon die Regel. 1420 erfolgte durch Papst Martin V. die Anerkennung des Ordens, dessen Nachfolger Eugen IV. stattete ihn mit Privilegien aus.

Petrus starb auf einer Besuchsreise zu Brüdern seines Ordens.

1780 gehörten über 90 Klöster, v. a. in Italien, zu den Eremiten vom heiligen Hieronymus von Pisa. 1933 wurde er von Pius XI. wegen seines Verfalls aufgehoben.

Kanonisation: Petrus' Kult wurde 1693 vom Papst approbiert.





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Autor: Joachim Schäfer - zuletzt aktualisiert am 02.12.2018

Quellen:
• Lexikon für Theologie und Kirche, begr. von Michael Buchberger. Hrsg. von Walter Kasper, 3., völlig neu bearb. Aufl., Bd. 8. Herder, Freiburg im Breisgau 1999

korrekt zitieren: Joachim Schäfer: Artikel
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