Ökumenisches Heiligenlexikon

Rathard von Andechs

Gedenktag katholisch: 8.August

Name bedeutet: der starke Ratgeber (althochdt.)

Priester, Klostergründer
* auf der Burg in Dießen am Ammersee in Bayern
850im 9. Jahrhundert daselbst


„Burgkapelle” nahe der Sconenpurch bei Dießen
Burgkapelle nahe der Sconenpurch bei Dießen

Rathard aus dem Geschlecht der Grafen von Dießen-Andechs wurde Priester und stiftete - nach mancher Überlieferung 815 - in Dießen ein Priesterhaus und die Kirche St. Georgen, um dort mit anderen Geistlichen nach der Regel der Augustiner-Chorherren zu leben.

Rathards Kloster an St. Georgen wurde von den Ungarn Mitte des 10. Jahrhunderts verwüstet. Nachdem 1013 Rathards Gebeine auf wundersame Weise aufgefunden wurden, wurde mit Unterstützung von Gräfin Kunissa von Andechs das Kloster an St. Georgen neu gegründet. 1114 wurde es durch die Grafen Otto und Berthold II. von Dießen in ein Augustiner-Chorherrstift umgewandelt und um 1123 an die Stelle des heutigen Marienmünsters verlegt.

1980 wurde bei Restaurierungsarbeiten an der Kirche St. Georgen ein Teil der Kirche von 815 wieder entdeckt und nun als Ratharduszelle zugänglich gemacht.


Glasschrein mit Mechthildis' Gebeinen, im Marienmünster in Dießen
Glasschrein mit Rathards Gebeinen, im Marienmünster in Dießen




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Autor: Joachim Schäfer - zuletzt aktualisiert am 26.08.2020

Quellen:
• Vera Schauber, Hanns Michael Schindler: Heilige und Patrone im Jahreslauf. Pattloch, München 2001
• https://www.hdbg.eu/kloster/web/index.php/detail/geschichte?id=KS0075
• Benedicta von Mangoldt: St. Georgen in Dießen a. A. Hannes Oeffele Verlag, Ottobeuren 1990

korrekt zitieren: Joachim Schäfer: Artikel
Die Deutsche Nationalbibliothek verzeichnet das Ökumenische Heiligenlexikon in der Deutschen Nationalbibliografie; detaillierte bibliografische Daten sind im Internet über http://d-nb.info/1175439177 und http://d-nb.info/969828497 abrufbar.








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