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Ökumenisches Heiligenlexikon

Richildis von Hohenwart

Gedenktag katholisch: 23. August

Name bedeutet: die kämpferische Reiche (althochdt.)

Reklusin
† 23. August um 1100 in Hohenwart bei Schrobenhausen in Bayern


Richildis lebte als Reklusin beim Benediktinerkloster in Hohenwart. Sie wurde schon zu Lebzeiten verehrt.

Am Ort von Richildis' Zelle wurde 1225 eine Kapelle gebaut; an ihrem Begräbnisort Hohenwart sollen sich zahlreiche Wunder ereignet haben. 1485 wurden die Gebeine unter dem Altar beigesetzt. Die Wallfahrt zu dieser Kapelle erfreut sich noch heute großer Beliebtheit: dabei kriechen an Steinleiden Erkrankte durch eine Öffnung in der Gruft, um Heilung zu erlangen. Erde von Richildis' Grab galt als Schutz gegen Blitz und Unwetter.

Kanonisation: Die Verehrung Richildis' wurde 1488 von Papst Innozenz VIII. anerkannt.
Patronin des Paartals; gegen Steinleiden, Gewitter und Unwetter

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Autor: Joachim Schäfer - zuletzt aktualisiert am 25.11.2014

Quellen:
• Vera Schauber, Hanns Michael Schindler: Heilige und Patrone im Jahreslauf. Pattloch, München 2001
• Lexikon für Theologie und Kirche, begr. von Michael Buchberger. Hrsg. von Walter Kasper, 3., völlig neu bearb. Aufl. Bd. 8. Herder, Freiburg im Breisgau 1999

korrekt zitieren: Joachim Schäfer: Artikel
Die Deutsche Nationalbibliothek verzeichnet das Ökumenische Heiligenlexikon in der Deutschen Nationalbibliografie; detaillierte bibliografische Daten sind im Internet über http://d-nb.info/1175439177 und http://d-nb.info/969828497 abrufbar.