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Ökumenisches Heiligenlexikon

Seraphin von Porretta

italienischer Name: Serafino

Gedenktag katholisch: 2. Januar

Name bedeutet: der Entflammte (hebr.)

Ordensmann, Gelehrter
* um 1536 in Porretta, heute Porretta Terme bei Bologna in Italien
† 2. Januar 1614 (?) in Bologna in Italien


Seraphin aus der Familie der Capponi wurde 1552 Ordensmann der Dominikaner in Bologna und lehrte dort als Professor Philosophie, Theologie und die Heilige Schrift. 1606 wurde er eingeladen, in einem Kartäuserkloster nahe Bologna Theologie und die Heilige Schrift zu lehren, nach zwei Jahren kehrte er aber nach Bologna zurück.

Seraphin verfasste einen Evangelienkommentar und noch bis in seine letzten Lebenstage einen Psalmenkommentar sowie ein apologetisches Werk. Besonders aber beschäftigte er sich mit Thomas von Aquin und dessen Summa Theologiae; er galt als deren bester Kommentator, seine Arbeiten dazu - insgesamt neun Bücher - wurden Standardwerke. Dabei erwies er sich als Förderer der damals sehr umstrittenen Lehre von der unbefleckten Empfängnis Marias, die ansonsten in seinem Orden abgelehnt wurde, und versuchte darzustellen, dass Thomas ein Verteidiger, jedenfalls aber kein Gegener dieser Lehre gewesen sei.

Seraphin wurde vom Volk schnell als Heiliger verehrt, seine Gebeine wurden vom Friedhof in die Dominikanerkirche übertragen. Seine Lebensgeschichte verfasste Michele Pio.

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Autor: Joachim Schäfer - zuletzt aktualisiert am 06.02.2016

Quellen:
• https://thesaurus.cerl.org/record/cnp01303404
• R. Pohle, Michael Gierens: Lehrbuch Der Dogmatik, 2. Band. Salzwasser Verlag, Köln 1936
• https://en.wikipedia.org/wiki/Serafino_Porrecta

korrekt zitieren: Joachim Schäfer: Artikel
Die Deutsche Nationalbibliothek verzeichnet das Ökumenische Heiligenlexikon in der Deutschen Nationalbibliografie; detaillierte bibliografische Daten sind im Internet über http://d-nb.info/969828497 abrufbar.