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Ökumenisches Heiligenlexikon

Simeon Mtschedlidse

auch: Etsch'edlidse
geogischer Name: ßimon Mtsch'edlidse

Gedenktag orthodox: 14. August

Name bedeutet: Er (Gott) erhört (hebr.)

Priester, Märtyrer
† 25. August 1925 in Rodinouli in Georgien


Simeon, Sohn eines Priesters, studierte am Seminar in Tiflis / Tbilissi und dann an der kirchlichen Akademie in St. Petersburg. In die Heimat zurückgekehrt, widmete er sich zunächst erzieherischen Tätigkeiten; nach der Heirat wurde er Priester in Kutaisi. 1908 gründete er die religiös Wochenzeitschrift Innere Angelegenheiten, die bis 1916 veröffentlicht wurde, und gründete einen Verlag, der viele religiöse Bücher herausgab; damit wollte er die theologische und spirituelle Kultur unter den Georgiern befördern und auf die Wiederherstellung der Autokephalie der Georgischen Orthodoxen Kirchen hinarbeiten. Ab 1913 begann er, auch die theologisch-philosophische Monatszeitschrift Gantiadi, Morgenröte, zu veröffentlichen. Mit diesen Tätigkeiten kam er unvermeidlich in Konflikt mit der sowjetischen Ideologie. Schließlich wurde er zusammen mit dem Metropoliten Nazarius Lezhava während der Weihe der Kirche in Rodinouli / Svetmaghali von den Kommunisten verhaftet und sofort erschossen.

Kanonisation: Das Konzil der Georgischen Orthodoxen Kirche kanonisierte am 10. September 1995 Simeon zusammen mit Nazarius Lezhava und allen anderen durch das totalitaristische Regime gequälten Neuen Märtyrer.





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Autor: Joachim Schäfer - zuletzt aktualisiert am 02.02.2016

Quellen:
• Bibliotheca sanctorum orientalium. Gir - Z: Vol II., Roma, Città Nuova, 1999. Dank an C.S., Brief vom 20. April 2013

korrekt zitieren: Joachim Schäfer: Artikel
Die Deutsche Nationalbibliothek verzeichnet das Ökumenische Heiligenlexikon in der Deutschen Nationalbibliografie; detaillierte bibliografische Daten sind im Internet über http://d-nb.info/1175439177 und http://d-nb.info/969828497 abrufbar.