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Ökumenisches Heiligenlexikon

Stephana Quinzani

auch: von Soncino

Gedenktag katholisch: 2. Januar
nicht gebotener Gedenktag im Dominikanerorden: 3. Januar
nicht gebotener Gedenktag im Bistum Brescia: 16. Juni

Name bedeutet: die Krone (griech. - latein.)

Nonne, Mystikerin
* 1457 in Orzinuovi bei Brescia in Italien
1530 in Soncino bei Crema in Italien


Enrico Biondi: Stephana in Ekstase, Büste am ihr geweihten Altar, 1930, in der Pfarrkirche in Orzinuovi
Enrico Biondi: Stephana in Ekstase, Büste am ihr geweihten Altar, 1930, in der Pfarrkirche in Orzinuovi

Stephana Quinzani ging als Terziarin zu den Dominkanern des damaligen Dominikanerklosters - heute ein Theater - in Crema und gründete 1485 im nahen Soncino ein Kloster des Dritten Ordens - heute das Oratorium San Paolo, ein Zentrum der Caritas -, das dann sie leitete. Von nun an erlitt sie über vier Jahrzehnte jeden Freitag die Qualen der Passion Christi, trug an Händen und Füßen die Wundmale und sah sich als Büßerin auserwählt.

Kanonisation: Stephanas Verehrung wurde 1740 vom Papst anerkannt.





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Autor: Joachim Schäfer - zuletzt aktualisiert am 12.10.2021

Quellen:
• Vera Schauber, Hanns Michael Schindler: Heilige und Patrone im Jahreslauf. Pattloch, München 2001
• Infotafel in der Pfarrkirche in Orzinuovi

korrekt zitieren: Joachim Schäfer: Artikel
Die Deutsche Nationalbibliothek verzeichnet das Ökumenische Heiligenlexikon in der Deutschen Nationalbibliografie; detaillierte bibliografische Daten sind im Internet über http://d-nb.info/1175439177 und http://d-nb.info/969828497 abrufbar.


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