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Ökumenisches Heiligenlexikon

Sulpicius II. von Bourges

Beiname: der Fromme


Sulpicius war Sohn aus adeligem Geschlecht - denkbar, dass er mit seinem Amtsvorgänger Sulpicius I. verwandt war -, aufgewachsen am Hof von König Chlothar II. Er wurde Leiter der Priesterschule in Bourges, dann 618 Seelsorger der Soldaten von Chlothar II. - der erste Militärgeistliche im heutigen Frankreich - und ab 620 Almosenpfleger in der Pfalz. Um 624 wurde er - gegen einen Simonie praktizierenden Konkurrenten - zum Erzbischof von Bourges erhoben. Er setzte sich ein für den Übertritt von Häretikern und Juden zur Kirche, baute viele Kirchen und gründete nahe Bourges ein Kloster. 630 weihte er Desiderius zum Bischof von Cahors; sein Schüler Remaclus wurde auf seine Empfehlung hin Abt in Solignac. Im Alter setzte Sulpicius den Koadjutor Vulfoleudus als Verwalter seines Bischofsamtes ein, zog sich in das von ihm gegründete Kloster zurück und widmete sich nun ganz der Bekehrung von Juden und Häretikern.

Sulpicius wurde in der Basilika La Nef in Bourges bestattet. Seine Lebensgeschichte ist in zwei Abschriften aus dem 7. Jahrhundert erhalten. Die Verbreitung seiner Verehrung in ganz Nordfrankreich machte damals mehrere Vergrößerungen der Basilika nötig. In der Französischen Revolution wurden seine Reliquien vernichtet.

1641 gründete der Pariser Pfarrer Jean-Jacques Olier die Kongregation der Sulpizianer für WeltpriesterWeltpriester - oder auch Diözesanpriester - sind in der römisch-katholischen Kirche alle Priester, die keinem Orden angehören.. Daraufhin wurde im Stadtteil Saint-Germain-des-Prés die Kirche renoviert, die nun Sulpicius geweiht ist; sie zählt zu den bedeutenden Sehenswürdigkeiten in Paris und beherbergt eine der größten Orgeln Europas.

Patron von Bourges; der spätberufenen Priester; gegen Schmerzen, Gicht und Hautkrankheiten

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Catholic Encyclopedia





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Autor: Joachim Schäfer - zuletzt aktualisiert am 09.08.2017

Quellen:
• Chronik für Windows 5.11 - http://www.chronik.ch
• http://www.newadvent.org/cathen/14333a.htm
• Ernst Pulsfort. In: Friedrich-Wilhelm Bautz †, Traugott Bautz † (Hg.): Biographisch-Bibliographisches Kirchenlexikon, Bd. XI, Herzberg 1996
• http://www.kirchensite.de/index.php?myELEMENT=82768
• Charlotte Bretscher-Gisinger, Thomas Meier (Hg.): Lexikon des Mittelalters. CD-ROM-Ausgabe. J.B. Metzler, Stuttgart / Weimar 2000
• Lexikon für Theologie und Kirche, begr. von Michael Buchberger. Hrsg. von Walter Kasper, 3., völlig neu bearb. Aufl., Bd. 9. Herder, Freiburg im Breisgau 2000

korrekt zitieren: Joachim Schäfer: Artikel
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