Ökumenisches Heiligenlexikon

Thrason und Gefährten

italienischer Name: Trasone

3 Gedenktag katholisch: 11. Dezember

Name bedeutet: der Mutige (griech. - latein.)

Wohltäter, Märtyrer
um 295 in Rom


Thrason wurde der Überlieferung zufolge vom römischen Bischof Gaius getauft. In dessen Auftrag nahm er dann in der Christenverfolgung unter den Kaisern Diokletian und Maximian an den Verhandlungen gegen die Christen bei, beschrieb ihre Martern und brachte diesen des Nachts die am Tag von ihm gesammelten Almosen ins Gefängnis. Auch andere arme Christen unterstützte er und besuchte sie in ihren Wohnungen. Die Mittel hierfür bekam er insbesondere von == Maximus, dem Haushofmeister von Kaiser Diokletian und von == Serena, der legendären Frau des Kaisers.

Falltür im Gehweg: Eingang zu den Katakomben des Thrason an der Via Salaria in Rom
Falltür im Gehweg: Eingang zu den Katakomben des Thrason an der Via Salaria in Rom

Schließlich wurde Thrason selbst ergriffen und getötet. Er wurde in den nun nach ihm benannten Katakomben des Thrason bestattet. Zusammen mit Thrason werden die Märtyrer Pontianus und Prätextatus verehrt.

Die Nachrichten über Thrason stammen aus der Leidensgeschichte des == Claudius Clarissimus. Thrasons Reliquien wurden in der im 7. Jahrhundert über den Katakomben des Thrason gebauten, Chrysanthus und Daria geweihten, im 16. Jahrhundert abgegangenen Kirche verehrt.





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Autor: Joachim Schäfer - zuletzt aktualisiert am 01.02.2024

Quellen:
• Vollständiges Heiligen-Lexikon …, 5. Band: Q-Z. Herausgegeben von Johann Evangelist Stadler, Fortgesetzt von J. N. Ginal, B. Schmid'sche Verlagsbuchhandlung (A. Manz), Augsburg, 1882
• https://it.wikipedia.org/wiki/Catacomba_di_Trasone - abgerufen am 20.07.2023

korrekt zitieren: Joachim Schäfer: Artikel
Die Deutsche Nationalbibliothek verzeichnet das Ökumenische Heiligenlexikon in der Deutschen Nationalbibliografie; detaillierte bibliografische Daten sind im Internet über https://d-nb.info/1175439177 und https://d-nb.info/969828497 abrufbar.


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