Ökumenisches Heiligenlexikon

Ursus von Aosta

italienischer Name: Orso
französischer Name: Ours

1 Gedenktag katholisch: 1. Februar

Name bedeutet: der Bär (latein.)

Mönch, Priester
* in Irland
529 (?) in Augusta Praetoria, heute Aosta in Italien


Statue in der Ursus geweihten Kirche Sant'Orso in Aosta
Statue in der Ursus geweihten Kirche Sant'Orso in Aosta

Der Mönch Ursus kam der Überlieferung zufolge nach Aosta, wurde Schüler des Bischofs Gratus, von diesem Priester geweiht und dann Pfarrer an der Kirche San Pietro, die später zusätzlich ihm geweiht wurde. Nach anderer Überlieferung war er ein Gefährte von Bischof Theonestos von Philippi und kam mit diesem nach Oberitalien. Ursus war demnach ausgezeichnet durch Demut und Barmherzigkeit, ernährte sich von seiner Handarbeit und baute Wein an, welcher die Kraft zur Heilung von Krankheiten hatte. Für die Armen fertigte er die traditionellen, Sabot genannten Holzschuhe zum Schutz vor Kälte und Schnee. Nachts besuchte er die Kirchen, deren Türen sich ihm selbsttätig öffneten. Eine drohende Überschwemmung der Stadt konnte er durch das Kreuzeszeichen abwenden. Den Dienstboten eines vornehmen Herrn, der vorgab, ein Pferd verloren zu haben vorgab, überführte er der Lüge und verzieh ihm.

Ursus wurde in der Krypta seiner Kirche bestattet. Im 9. Jahrhundert wurde seine Lebensgeschichte verfasst. Noch heute wird am Vortag seines Gedenktages in Aosta ein Fest gefeiert, bei dem traditionelles Handwerk im Mittelpunkt steht.

Attribut: Vogel auf seiner Schulter
Patron für gutes Wetter, gegen Dürre, Viehseuchen, Überschwemmungen, Rheuma und Rückenschmerzen





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Autor: Joachim Schäfer - zuletzt aktualisiert am 17.08.2022

Quellen:
• Vollständiges Heiligen-Lexikon …, 5. Band: Q-Z. Herausgegeben von Johann Evangelist Stadler, Fortgesetzt von J. N. Ginal, B. Schmid'sche Verlagsbuchhandlung (A. Manz), Augsburg, 1882
• https://it.wikipedia.org/wiki/Orso_di_Aosta - abgerufen am 20.07.2023

korrekt zitieren: Joachim Schäfer: Artikel
Die Deutsche Nationalbibliothek verzeichnet das Ökumenische Heiligenlexikon in der Deutschen Nationalbibliografie; detaillierte bibliografische Daten sind im Internet über https://d-nb.info/1175439177 und https://d-nb.info/969828497 abrufbar.


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