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Ökumenisches Heiligenlexikon

Valerius von Valencia

auch: von Saragossa
spanischer Name: Valério

Gedenktag katholisch: 22. Januar
Hochfest im Erzbistum Saragossa: 29. Januar
gebotener Gedenktag im Erzbistum Valencia und im Bistum Lleida: 29. Januar
nicht gebotener Gedenktag im Bistum Barbastro-Monzón: 29. Januar
Übertragung der Gebeine: 20. Oktober, 24. Oktober

Name bedeutet: der Gesunde oder aus dem Geschlecht der Valerier (latein.)

Bischof von Saragossa
* in Valencia in Spanien
† 315 in Enate bei Barbastro in Spanien


Valerius, wohl aus dem römischen Bürgergeschlecht der Valier stammend, war Bischof von Saragossa. Er stotterte stark und konnte deshalb nicht selbst predigen, deshalb übernahm das sein Diakon Vinzenz. Um 301 nahm er an der Synode in Elvira - dem heutigen der Stadtteil Albacin in Granada - teil. Zusammen mit seinem Diakon Vinzenz wurde Valerius in den Verfolgungen unter Kaiser Diokletian durch Dacian, den Statthalter von Valencia, verhaftet. Während Vinzenz in Valencia den Märtyrertod erlitt, wurde Valerius nach Enate bei Barbastro verbannt. Dort starb er, nachdem er trotz des Toleranzedikts von 313 nicht in sein Bistum zurückkehren konnte.

Valerius wurde in der Kirche in Estada bei Barbastro bestattet. Eine Leidensgeschichte wurde im 5. Jahrhundert verfasst, eine weitere erst im 12. Jahrhundert nach einer älteren Vorlage. Reliquien von Valerius kamen nach deren Auffindung durch Bischof Arnulf 1065 nach Roda - das heutige Roda de Isábena; 1170 erwarb König Alfons II. die Kopfreliquie und brachte sie nach Saragossa; dort lag schon seit 1121 eine Armreliquie, die Königs Alfons I. erhalten hatte, nachdem er 1118 die Stadt zurückerobert hatte.

Manche Interpreten gehen davon aus, dass Valerius in Vienne starb; jedenfalls lagen Reliquien auch in Avignon, wo 1397 ein silbernes Büstenreliquiar angefertigt wurde, das heute in der Schatzkammer der Kathedrale von Saragossa verwahrt wird.

Patron von Saragossa

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Autor: Joachim Schäfer - zuletzt aktualisiert am 18.01.2017
korrekt zitieren: Joachim Schäfer: Artikel
Die Deutsche Nationalbibliothek verzeichnet das Ökumenische Heiligenlexikon in der Deutschen Nationalbibliografie; detaillierte bibliografische Daten sind im Internet über http://d-nb.info/969828497 abrufbar.

Quellen:
• Lexikon für Theologie und Kirche, begr. von Michael Buchberger. Hrsg. von Walter Kasper, 3., völlig neu bearb. Aufl., Bd. 10. Herder, Freiburg im Breisgau 2001
• https://es.wikipedia.org/wiki/Valero_de_Zaragoza

korrekt zitieren: Joachim Schäfer: Artikel
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