Ökumenisches Heiligenlexikon

Wendreda von March

auch Wendreth

Gedenktag katholisch: 22. Januar

Name bedeutet: ?

Einsiedlerin, Äbtissin in March
* in Exning in Essex in England
680 Ende des 7. Jahrhunderts in March in Cambridgeshire in England


Wendreda war eine Tochter des Königs Anna von Ostanglien und die Schwester von Etheldreda von Ely und von Sexburga von Sheppey. Anders als ihre Schwestern heiratete sie nicht, sondern machte sich von Anfang an die Ausbreitung des damals in der Region noch jungen Christentums zum Anliegen. Sie ließ sich deshalb als Einsiedlerin nieder in dem kleinen Dorf Mercheford - im heutigen March in Cambridgeshire -, damals einer von Mücken und Krankheiten geplagten Insel im Sumpfgebiet, wo nur ein paar Fischer lebten, und wirkte besonders durch ihre Fähigkeit, kranke Menschen und Tiere zu heiligen. Aus der Einsiedelei wuchs ein Kloster, dem sie als Äbtissin vorstand.

Wendreda-Kirche in March
Wendreda-Kirche in March Foto: Rog Frost

Wendredas Gebeine wurden in der Kathedrale in Ely verwahrt und 1016 bei einer Schlacht gegen die eindringenden Dänen mitgeführt, weil sie den Sieg erwirken sollten. Die Schlacht von Assandun gegen König Knut den Großen ging aber verloren; nachdem dieser bald schon das Christentum in England unterstützte, brachte er die Reliquien in die Kathedrale nach Canterbury. 1343 wurden diese nach March zurückgeführt, wo sie bis heute in der Wendreda geweihten Kirche verehrt werden.





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Autor: Joachim Schäfer - zuletzt aktualisiert am 18.01.2017

Quellen:
• http://www.antiochian.org/node/17342
• http://www.fensmuseums.org.uk/page_id__40.aspx

korrekt zitieren: Joachim Schäfer: Artikel
Die Deutsche Nationalbibliothek verzeichnet das Ökumenische Heiligenlexikon in der Deutschen Nationalbibliografie; detaillierte bibliografische Daten sind im Internet über http://d-nb.info/1175439177 und http://d-nb.info/969828497 abrufbar.








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