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Ökumenisches Heiligenlexikon

Wilhelm Eberschweiler

Gedenktag katholisch: 23. Dezember

Name bedeutet: Wille und Schutz (althochdt.)

Ordensmann, Priester, Mystiker
* 5. Dezember 1837 in Püttlingen im Saarland
† 23. Dezember 1921 auf dem Landgut Exaten bei Baexem in den Niederlanden


Wilhelm Eberschweiler
Wilhelm Eberschweiler

Wilhelm Eberschweiler, Sohn des Lehrers an der Volksschule in Püttlingen, wuchs in Waxweiler bei Prüm in der Eifel und in Bitburg auf. Ab 1851 besuchte er das Friedrich-Wilhelm-Gymnasium in Trier, 1858 trat er zusammen mit seinem Bruder Friedrich in Münster in Westfalen in den Jesuitenorden ein; 1861 legte er in Feldkirch in Vorarlberg die Gelübde ab. Nach dem Ende seiner Ausbildung in Aachen wurde er 1864 in Maria Laach zum Diakon und 1868 zum Priester geweiht und kam ins Kloster Gorheim nach Sigmaringen. 1871 begann in Deutschland der Kulturkampf, Wilhelm Eberschweiler musste 1872 mit seinen Mitbrüdern nach Wynandsrade / Wijnandsrade in den Niederlanden gehen; dort wirkte er als Rektor und ab 1876 als Spiritual. 1881 wurde er Rektor und Novizenmeister auf dem Landgut Exaten bei Baexem, das den Jesuiten gehörte. 1884 kam er nach Ditton Hall in England. 1889 kehrte er zurück nach Wijnandsrade, 1894 nach Exaten, wo er als Beichtvater in Nonnenklöstern wirkte. Er starb nach mehreren Krankheiten im Rufe der Heiligkeit.

Wilhelm Eberschweiler galt als Muster bescheidener und treuester Pflichterfüllung, sorgfältig und genau bis ins Kleinste, gleichzeitig von großerer Freundlichkeit. Seine Farbenblindheit und zeitweise starke körperliche Schmerzen trug er mit eiserner Disziplin und Hingabe an den Willen Gottes. Dass er übernatürliche Begnadungen hatte und Visionen erlebte, ist vielfältig bezeugt und auch durch sein Tagebuch belegt, er selbst aber hielt diese mystische Begabung verborgen.

ehemaliges Kloster Gorheim< in Sigmaringen
ehemaliges Kloster Gorheim in Sigmaringen

1958 wurden Wilhelm Eberschweilers Gebeine von Exaten in die Jesuitenkirche nach Trier überführt. In Püttlingen ist ein Weg an der ehemaligen Volksschule und eine Grundschule nach ihm benannt.

Kanonisation: Der Prozess zur Seligsprechung wurde 1951 eingeleitet, kam aufgrund des Fehlens eines Wunders aber noch nicht zum Abschluss. 2018 anerkannte Papst Franziskus den heroischen Tugendgrad und ebenete so den Weg zu einer möglichen Seligsprechung.





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Autor: Joachim Schäfer - zuletzt aktualisiert am 03.06.2018

Quellen:

• Martin Persch. In: Friedrich-Wilhelm Bautz †, Traugott Bautz (Hg.): Biographisch-Bibliographisches Kirchenlexikon, Bd. XV, Herzberg 1999
• Eberschweiler Bund e.V.: Faltblatt Pater Wilhelm Eberschweiler SJ, Trier o. J. (2016)
• http://www.fotocommunity.de/photo/abriss-der-alten-schule-in-der-derler-strasse--maob/9955559

korrekt zitieren: Joachim Schäfer: Artikel
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